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12.06.2020 08:20 Alter: 29 days

Bahnhofsmission ist ab Montag wieder für Menschen in Dortmund da


Swetlana Berg (li.) und Christina Wittler von der Bahnhofsmission Dortmund freuen sich ab Montag wieder auf Menschen, die ihre Hilfe brauchen.

Exakt drei Monate blieb die Bahnhofsmission Dortmund aufgrund des Infektionsschutzes geschlossen, ab Montag, 15. Juni 2020, sind die ehren- und hauptamtlichen Mitarbeitenden wieder als zuverlässige Ansprechpartner und Helfer vor Ort.

 

An Gleis 2-5 des Dortmunder Hauptbahnhofes gibt es dann wieder eine Aufenthaltsmöglichkeit, Kaffee und Wasser sowie offene Ohren, Rat und Hilfe. In den Normalbetrieb geht es noch nicht ganz: Bis auf Weiteres dürfen vier Gäste gleichzeitig die Bahnhofsmission betreten, mit Maske und Mindestabstand. Auch die 40 Ehrenamtlichen teilen sich ihre Dienste vor Ort ein, aktuell werden stets drei bis vier statt sonst sechs bis acht von ihnen anwesend sein.

 

„Ab Montag kann jeder Mensch am Dortmunder Hauptbahnhof wieder unsere Hilfe in Anspruch nehmen, unbürokratisch und direkt“, erklärt Leiterin Swetlana Berg von der Diakonie Dortmund. Normalerweise ist die Bahnhofsmission an 365 Tagen im Jahr von 8 bis 20 Uhr geöffnet, zur Wiedereröffnung erstmal von 12 bis 18 Uhr. „Die Schließung hatte nicht nur mit Besucherinnen und Besuchern zu tun, sondern auch mit den vielen Ehrenamtlichen, für dessen Wohl wir bei ihrer Tätigkeit verantwortlich sind. Deswegen sind noch nicht alle wieder im Einsatz“, ergänzt Christina Wittler von der Bahnhofsmission.

 

Der Tag der Wiedereröffnung stand bei der Bahnhofsmission schon vor der Corona-Krise im Terminkalender: Ursprünglich sollten in der Woche vom 15. bis zum 21. Juni 2020 zahlreiche Aktivitäten rund um das eigene Jubiläum stattfinden, inklusive Festakt, Oberbürgermeister-Besuch und Talkrunde. In diesem Jahr besteht die Einrichtung in Dortmund nämlich seit 120 Jahren und gehört damit zu den ältesten Bahnhofsmissionen Deutschlands. „Stattdessen freuen wir uns aber sehr, dass wir endlich wieder für Menschen da sein können“, so Swetlana Berg von der Diakonie zu den bis auf Weiteres abgesagten Festivitäten.

 

Vom Getränk vor Ort, über eine niederschwellige Beratung bis zur Vermittlung in weiterführende Hilfen ist die Bahnhofsmission eine Anlaufstelle für Menschen, die Hilfe brauchen. Jährlich nutzen dies rund 25.000 Menschen, etwa zehn Prozent davon sind Reisende. In enger Kooperation mit anderen Hilfeeinrichtungen ist die Bahnhofsmission ein wichtiger Teil des sozialen Netzwerkes Dortmunds. Der Präsenzdienst im Bahnhof schaut nach Menschen, die Hilfe benötigen, die Ehrenamtlichen in den blauen Westen helfen beim Ein- und Aussteigen und sind stets ansprechbar.

 

Ein weiterer Bereich der Bahnhofsmission Dortmund ist „Kids on Tour“: Gemeinsam mit der Deutschen Bahn ermöglichen die Mitarbeitenden es, dass Kinder ohne Begleitung reisen können. Etwa, um die Großeltern oder das andere Elternteil zu besuchen. Im vergangenen Jahr nutzten über 300 Kinder dieses Angebot, zum Ferienbeginn 2020 soll auch diese Arbeit wieder anlaufen.

 

12.06.2020/tc