Menschen, die sich an MobiFlex wenden, haben häufig eine lange Suchtgeschichte hinter sich. Alkohol- oder Tablettenabhängigkeit führt über die Jahre zu körperlichen Folgeerkrankungen, wie die Verminderung der Hirnleistungsfähigkeit, die Schädigung des zentralen Nervensystems und der inneren Organe. Daneben gibt es psychische Folgeerscheinungen, wie Psychosen, soziale Probleme, drohende Obdachlosigkeit und Vereinsamung.

Hier kommt MobiFlex ins Spiel, um gemeinsam für den weitgehenden Erhalt der individuellen Fähigkeit der Betroffenen zu einem eigenständigen Leben zu arbeiten. Die Betreuung der einzelnen Menschen findet in ihren eigenen Wohnungen auf der Grundlage des Bezugspersonensystems statt.

Wir bieten:

  • Suchtspezifische Hilfen
  • Verhinderung von Vereinsamung und sozialer Isolation
  • Sicherung des Überlebens für besonders schwer Betroffene
  • Organisation und Durchführung von wöchentlich stattfinden Freizeit- und Gruppenaktivitäten
  • Unterstützung bei bedrohlichen somatischen und psychischen Zuständen. Dies ist gewährleistet durch eine 24-stündige Notrufbereitschaft.


In einem Infogespräch lernen wir Sie kennen und prüfen Ihren Hilfebedarf. Wenn Sie zu uns passen, klären wir gemeinsam in einem Antrag auf das "Individuelle Hilfeplanverfahren" beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL). Der LWL übernimmt als Träger der überörtlichen Sozialhilfe die Kosten für das Ambulant Betreute Wohnen.

MobiFlex
Betreutes Wohnen für mehrfachbeeinträchtige Abhängigkeitskranke

Sternstraße 23
44137 Dortmund

Tel. 0231 56 55 930
Fax 0231 56 55 93 15
bewo-ak@diakoniedortmund.de

Arbeitsgebietsleitung:
Birgit Schlömer
schloemer@diakoniedortmund.de