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HaLT - das bundesweite Alkoholpräventions- und Frühinterventionskonzept

Alkohol ist und bleibt die am meisten konsumierte legale Droge. 9,6 Liter reinen Alkohol trank jeder Deutsche im Schnitt im Jahr 2015, berichtet die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS). Die Diakonie Fachstelle Sucht ® setzt sich nun dafür ein, vor allem Jugendlichen, die aufgrund ihres schädigenden Alkoholkonsums im Krankenhaus behandelt werden müssen, ein Angebot zur Verfügung zu stellen. Deshalb wurde nun über die Diakonie  Fachstelle Sucht „HaLT“ installiert.

 

HaLT ist ein Kunstwort und bedeutet „Hart am Limit“. Es wurde ab 2002 vom Suchtpräventionszentrum Villa Schöpflin in Zusammenarbeit mit der Klinik für  Kinder – und Jugendmedizin in Lörrach entwickelt, nachdem die Anzahl von Alkoholvergiftungen bei Kindern und Jugendlichen sich rasant gesteigert hatte. Zunächst kommunal begrenzt, entwickelte sich HaLT rasch durch Förderung des Bundesministerium für Gesundheit (BMG) weit darüber hinaus. In Zusammenarbeit mit den einzelnen Ländern wurde HaLT auch in NRW etabliert, die Steuerung dafür übernimmt die Ginko-Stiftung für Prävention in Mülheim.


HaLT ist inzwischen ein bundesweites Alkoholpräventions- und Frühinterventionskonzept, das vor allem zwei Ziele verfolgt: Zum einen will HaLT dem exzessivem Alkoholmissbrauch bei Kindern und Jugendlichen präventiv begegnen und zum anderen den verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol auf kommunaler Ebene fördern und sich für die konsequente Umsetzung des Jugendschutzes einsetzen.

 

Dazu werden im reaktiven Teil  Jugendliche und deren Eltern nach stationär behandelter Alkoholvergiftung in einem sensiblen Zeitfenster meist noch im Krankenhaus angesprochen. Im Mittelpunkt der Gespräche steht der riskante Konsum von Alkohol und dessen Auswirkungen wie z. B. die eingetretene Vergiftung und nicht etwa eine sich entwickelnde Abhängigkeit. Im proaktiven Teil arbeiten vor allem Multiplikatoren an verschiedenen Schnittstellen ( z. B. Schulsozialarbeit, Jugendhilfe u. a.) zusammen, um Jugendliche mit riskantem Alkoholkonsum möglichst früh zu erreichen.


In Dortmund erfolgt die Durchführung von HaLT nun im engen Zusammenwirken von der Diakonie Fachstelle Sucht®,  dem Jugendamt der Stadt Dortmund und einer Kinderklinik des Klinikums Dortmund sowie anderen an der Prävention beteiligten Institutionen.

 

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Kontakt

Diakonie Fachstelle Sucht®
Arndtstr. 16
44135 Dortmund

Telefonisch zu erreichen:
MO - FR 8.30 - 12 Uhr
MO - DO 13 - 16 Uhr

Tel. 0231 84 94 461
Fax 0231 84 94 370
bfs@diakoniedortmund.de  

Erstkontakt ohne Voranmeldung: 
MO und DO
10 – 12 Uhr und 14 – 16 Uhr
oder nach tel. Vereinbarung

Zertifizierung

Die Diakonie Fachstelle Sucht ist als Einrichtung nach DNQE zertifiziert. DNQE ist das Qualitätsentwicklungssystem für die ambulante Sucht- und Drogenhilfe der Evangelischen Fachverbände Sucht Rheinland Westfalen Lippe mit Crossreferenz zu ISO 9001/2000.