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"Sich aufmachen" - Ein Kunstkalender aus der Arbeit von MobiFlex

MobiFlexaktiv ist ein Freizeitprojekt innerhalb des Ambulant Betreuten Wohnens für chronisch mehrfachbeeinträchtige Abhängigkeitskranke, Ein Arbeitsbereich des Diakonischen Werkes Dortmund und Lünen gGmbH. Das Freizeitprojekt finanziert sich überwiegend aus Spenden. Ziel ist es, Menschen mit einer Suchterkrankung die Möglichkeit zu geben, freie Zeit sinnvoll und konsumfrei zu gestalten, nach langer Zeit der Isolation wieder Gemeinsamkeit zu erleben und selbst wieder aktiv und kreativ zu werden.

Aus dieser Arbeit ist nun ein schöner Kalender 2017 entstanden, ein aufwändig gestalteter Kunstkalender mit dem beziehungsreichen Titel "Sich aufmachen". Der Kalender wird von Mobiflex direkt vertrieben und ist erhältich im Zentrum Sternstraße:

Ambulant Betreutes Wohnen - MobiFlex
Sternstr. 23 - 44137 Dortmund
Tel. 0231 56 55 930

Infos zum Arbeitsbereich und zum Kalender bei:
Katja Freund - 0172 27 76 720
Saskia Wurm - 0172 27 76 736
bewo-ak@diakoniedortmund.de

Den Kalender gibt es außerdem im Haus der Diakonie, Rolandstr. 10 im 2. OG bei direkt-Objektreinigung, Tel. 0231 84 94 555.

"Sich aufmachen" - der Kalender von MobiFlexaktiv eignet sich natürlich wunderbar als Weihnachtsgeschenk und ist für nur 10 € zu haben. Der komplette Erlös fließt in die Arbeit zurück. Mit dem Erwerb des Kalenders unterstützen Sie somit die Arbeit des Projekts.

Hilfen für mehrfachbeeinträchtigte Abhängigkeitskranke

Die betroffenen Menschen leiden unter einer Abhängigkeitserkrankung (Alkohol und/oder Tabletten), in deren zumeist jahrzehntelangen Verlauf körperliche Folgeerkrankungen wie Verminderung der Hirnleistungsfähigkeit durch Amnestische Syndrome (früher Korsakowsyndrom), Schädigungen des zentralen Nervensystems (Polyneuropathien) und Schädigungen der inneren Organe (Herz, Leber), sowie psychischen Folgeerscheinungen wie Psychosen u. ä. und soziale Probleme wie drohende Obdachlosigkeit und Vereinsamung hinzukommen.

Ziel der Arbeit ist die Verbesserung oder der weitestgehende Erhalt der individuellen Fähigkeit der Betroffenen zu einem eigenständigen Leben.

Die geleisteten Hilfen umfassen hierbei eine Bandbreite zwischen Verbesserung der eigenen Fähigkeiten zu einem völlig eigenständigen Leben ohne jegliche Betreuung in einem relativ kurzen Zeitraum von 1 - 2 Jahren bis hin zur langjährigen Lebensbegleitung von Menschen, die in zunehmendem Maße ihre Fähigkeiten zu einem eigenständigen Leben verlieren.

Die Betreuung der einzelnen Menschen findet in ihren eigenen Wohnungen auf der Grundlage des Bezugspersonensystems statt, d.h., wir machen regelmäßige aufsuchende Betreuung in der Wohnung des einzelnen und jeder Klient wird von einer oder zwei festen Bezugspersonen betreut, damit der Hilfesuchende sich nicht immer wieder von neuem auf andere Personen einstellen muss.

Wir bieten

  Suchtspezifische Hilfen
  Verhinderung von Vereinsamung und sozialer Isolation
  Sicherung des Überlebens für besonders schwer Betroffene

Wir bieten darüber hinaus ...

  Organisation und Durchführung von wöchentlich stattfindenden Freizeit- und Gruppenaktivitäten für die einzelnen Personengruppen
  Unterstützung bei bedrohlichen somatischen und psychischen Zuständen. Dies ist gewährleistet durch eine 24-stündige Notrufbereitschaft, die individuell für die drei Personengruppen geregelt ist.

Die Betreuung findet auf der Grundlage einer individuellen Hilfeplanung statt, in der Betreuungsinhalte, Betreuungsziele und Betreuungsmaßnahmen beschrieben werden.
Die Intensität der Betreuung richtet sich nach dem individuellen Hilfebedarf des einzelnen und kann zwischen 0,5 Std. und 8,0 Std. in der Woche betragen.

Wir kommen zusammen...

indem Betroffene selber, aber auch Angehörige, soziale Dienste, Einrichtungen und Kliniken Kontakt mit uns aufnehmen können.

In einem Infogespräch prüfen wir, ob der/die Betroffene zu dem von uns betreuten Personenkreis gehört.
Gemeinsam legen wir fest, ob unser Angebot in der aktuellen Lebenssituation die angemessene Hilfe darstellt.

Nachdem die Entscheidung darüber gefallen ist, dass das ambulant Betreute Wohnen die richtige Hilfe ist, wird gemeinsam mit dem Betroffenen und in Absprache eventuell beteiligter Dienste der Antrag auf das "Individuelle Hilfeplanverfahren" beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe ( LWL )gestellt.
Der LWL übernimmt als Träger der überörtlichen Sozialhilfe die Kosten für das ambulant Betreute Wohnen.

Der Antrag beinhaltet die Beschreibung der erforderlichen Hilfe und Angaben über die benötigte Intensität der Betreuung.

Nach Antragsstellung beim LWL wird über den Antrag in einem Hilfeplangespräch, der so genannten Clearingsitzung entschieden. Das ist eine Art "runder Tisch", an dem alle noch offenen Fragen geklärt werden können. Für Dortmund findet dieses Gespräch in den Räumlichkeiten des Sozialdienstes in Dortmund- Dorstfeld statt.

Der Hilfesuchende wird zu dem Hilfeplangespräch eingeladen. Es ist wünschenswert an dem Gespräch teilzunehmen, aber nicht zwingend erforderlich. Die Teilnahme ist freiwillig.

Wenn der Betroffende an dem Gespräch nicht allein teilnehmen möchte, kann er ein bis zwei Personen seines Vertrauens mitbringen.

Im Rahmen der Antragstellung bieten wir dem einzelnen die Begleitung zur Clearingsitzung an. Zu den meisten Gesprächen wird der Betroffene von einem zuständigen Mitarbeiter unseres Dienstes begleitet.

Am Ende des Gespräches fällt die Entscheidung darüber, ob die beantragte Hilfe sinnvoll ist, und wenn ja, in welcher Intensität sie genehmigt wird.

Kontakt

MobiFlex - Betreutes Wohnen für mehrfachbeeinträchtigte Abhängigkeitskranke
Sternstraße 23
44137 Dortmund
Tel. 0231 56 55 930
Fax 0231 56 55 93 15
bewo-ak@diakoniedortmund.de

Arbeitsgebietsleitung:

Birgit Schlömer
schloemer@diakoniedortmund.de