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#diakonieteilen - Monat der Diakonie in Dortmund und Lünen im September 2016

Der September 2016 steht ganz im Zeichen der Diakonie in Dortmund und Lünen. Die Arbeit, die Themen, die Menschen. Warum aus dem bisherigen „Diakonie-Sonntag“ nun ein ganzer Monat wird, erklären Diakoniepfarrer Niels Back und Pressesprecher Reiner Rautenberg im Interview.

Der „Diakonie-Sonntag“ wird zum Monat der Diakonie – den bereits viele Diakonie-Verbände bundesweit durchführen. Was steckt dahinter?

Niels Back: Einen „Monat der Diakonie“ gibt es in Deutschland bereits seit vielen Jahren. Auch wir wollen wichtige Projekte und unsere Arbeit besser in den Blickpunkt der Öffentlichkeit rücken. Deswegen wollen wir dem Beispiel vieler Diakonischer Werke folgen und widmen ab 2016 den kompletten September unserer Arbeit. In dieser Zeit liefern wir spannende Einblicke und viele Aktionen rund um Themen, die unseren Arbeitsalltag bestimmen.

Wird der September zur Bühne für die Einrichtungen des Diakonischen Werkes?

Reiner Rautenberg: In erster Linie wollen wir die Vielfalt unserer Arbeit vorstellen und zeigen, welche Themen uns bewegen. Von der Flüchtlingshilfe bis zur Altenpflege, vom Hospizdienst bis zur Schuldnerberatung. Alle Bereiche sind dabei. Diese Fülle an Themen würde einen Diakoniesonntag, wie wir ihn bisher gefeiert haben, sicherlich sprengen. Durch den Monat haben Interessierte die Möglichkeit, sich umfassend über alle Bereiche zu informieren.
Back:
Es sind aber nicht nur unsere Einrichtungen, die ihr Engagement und ihre Leistungen präsentieren. Auch die evangelischen Kirchengemeinden in unserer Region sind aufgerufen, sich in das Programm einzubringen. Viele spannende Projekte sind bereits in Arbeit. Wir feiern mit unseren Ehrenamtlichen, öffnen unsere Türen für Klienten und Interessierte und schaffen einen Einblick in das, was wir als Diakonie leisten. In den Gemeinden wird etwa der Welt-Alzheimer-Tag thematisiert werden, es gibt Ausstellungen über Obdachlosigkeit, ein Sonntagsfrühstück für Bedürftige und vieles mehr. Vom Teilen geht schließlich große Kraft aus.

Der Monat wird unter dem Titel #diakonieteilen stehen. Wofür steht das?

Back: Teilen ist ein elementarer Begriff unserer Zeit. In sozialen Netzwerken teilen wir Inhalte, Bilder, Informationen. Diese Sprache wollten wir aufgreifen. Schließlich liegt auch der Kern unserer Arbeit im Teilen – wir teilen Zeit, Engagement und Tatkraft. In der Diakonie, im Ehrenamt, im täglichen Leben. Teilen ist zudem ein Wort, das uns in vielen Bereichen begegnet. Es ist ein biblisches Urwort. Jesus hat sein ganzes Leben geteilt. Wir teilen das Leben, wir teilen den Glauben. Der Begriff drückt einen Urimpuls aus, aber ist eben auch ein sehr modernes Wort, um damit Nachrichten zu verbreiten. Im September möchten wir die Arbeit der Diakonie teilen.  Möglichst viele Besucher und Interessierte sollen an unseren Inhalten teilhaben.  Das Wort Teilen begegnet uns eben in vielen Zusammenhängen.
Rautenberg: Das Hashtag- Zeichen und die kleine Schreibweise haben wir bewusst aus der Nutzung in sozialen Netzwerken übernommen. Diesen Kampagnen-Charakter unterstreichen wir zusätzlich durch die Webseite www.diakonieteilen.de.

Wie sieht das Programm des Monats aus?

Rautenberg: Es wird viele kleinere Projekte geben, die sich in ein Rahmenprogramm aus vier Hauptveranstaltungen einfügen. Den Auftakt macht der Diakonie-Gottesdienst in der Bartholomäuskirche in Lütgendortmund am 4. September. Es folgen ein Abend für das Ehrenamt, ein großer Tag der offenen Türen und ein Diakonie-Konzert.
Back: Unsere 675 Ehrenamtlichen teilen ihre freie Zeit mit uns, indem sie sich in vielen Projekten engagieren. Dies wollen wir anerkennen, und laden sie zu einem „Abend für das Ehrenamt“ am 14. September ins Kulturzentrum Wichern ein. Auch Menschen, die sich informieren oder zukünftig engagieren wollen, sind willkommen. Ein Höhepunkt des Programms ist der Auftritt des Kabarettisten Okko Herlyn. Zum „Tag der offenen Türen“ am 21. September präsentieren sich nahezu alle Einrichtungen der Diakonie in Dortmund und Lünen der Öffentlichkeit. Von 13 bis 18 Uhr werden die Häuser eine gastfreundliche Atmosphäre schaffen, Menschen herumführen und Fragen beantworten. Wir möchten mit den Menschen ins Gespräch kommen, über mögliche Vorbehalte aufklären, und uns selbst präsentieren,  zum Beispiel als möglicher Arbeitgeber für angehende Fachkräfte in unseren Bereichen.
Rautenberg: Beim Diakonie-Konzert am 26. September wollen wir die Musik für die Diakonie sprechen lassen. Besucher. Die kommt etwa von der Diakonieband „Unkaputtbar“ und unserem Chor „CHORiander“, zwei inklusive Musikprojekte der Diakonie, die richtig Spaß machen. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist übrigens frei. Wir hoffen, dass es uns im September gelingt,  unsere Arbeit auf vielfältige Weise zu präsentieren.

Das Interview führte Tim Cocu für die Diakonie Zeitung

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