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Diakonie und Migration

Fast 60 Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht - die höchste jemals dokumentierte Zahl. In Dortmund sind zurzeit ca. 9.000 Geflüchtete  kommunal zugewiesen. Zudem sind wir ein Hotspot der Zuwanderung aus Südosteuropa der sogenannten EU-Binnenwanderung. Rund 7.000 Menschen aus Südosteuropa sind nach Dortmund zugewandert, um hier eine neue und bessere Perspektive für sich und ihre Familien zu entwickeln.

Seit jeher engagiert sich das Diakonische Werk Dortmund und Lünen haupt- und ehrenamtlich für Zuwanderende und Menschen, die Asyl suchen. Wir verstehen es als unsere Pflicht, gemeinsam mit dem Kirchenkreis und Kooperationspartnern alles zu tun, um Geflüchteten und Zugewanderten ein menschenwürdiges Leben und gute Integrationsvoraussetzungen zu schaffen.
Dabei leitet uns die Haltung, dass jeder Mensch eine eigene Flucht- bzw. Zuwanderungsgeschichte hat und eine von Gott verliehene, unantastbare Menschenwürde.

In zwei Arbeitsgebieten, der EU-Zuwanderung und der Bereich  Flucht-Asyl-Migration, mit vielen unterschiedlichen Projekten und Bereichen, sind wir tätig. Im gesamten Fachbereich sind wir aktuell 52 hauptamtlich Mitarbeitende und etwa 100 ehrenamtlich Mitarbeitende. Wir können auf Sprachkompetenzen in 21 Sprachen zurückgreifen.

Viele ehrenamtliche Kolleginnen und Kollegen unterstützen die Arbeit in der Übergangseinrichtung für Geflüchtete in der Frenzelschule in Dortmund-Hörde, sowie als Vormünder für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge. Hinzu kommen ehrenamtliche Sprachmittler*innen und Helfer*innen den Beratungsdiensten. 

 

 

Basiskonto für alle ist ein Meilenstein

Checkliste zum Basiskonto für alle:

Checkliste in arabischer Sprache (PDF)

Checklist in englischer Sprache (PDF)

Checkliste in deutscher Sprache (PDF)

Am 18. Juni 2016 tritt das Zahlungskontengesetz in Kraft. Damit hat jeder Mensch das Recht, ein Konto zu eröffnen. "Das Basiskonto kommt vor allem den rund 670.000 Menschen in Deutschland zugute, denen die Banken bisher ein Girokonto verweigert haben - zum Beispiel weil sie keinen festen Wohnsitz haben, keine Ausweispapiere besitzen oder sich in einer schwierigen finanziellen Situation befinden", sagt Maria Loheide, Vorstand Sozialpolitik der Diakonie Deutschland.

"Für die meisten Menschen in Deutschland ist es völlig selbstverständlich, Online-Überweisungen zu tätigen oder Geld am Automaten zu ziehen", sagt Loheide.
Ob zur Anmietung einer Wohnung oder zum Abschluss eines Arbeitsvertrages, für Telefon und Internet, für viele Dinge des täglichen Lebens sei ein Konto Voraussetzung.

Auch Asylsuchende und geduldete Menschen sollen künftig problemlos ein Basiskonto eröffnen können. Die Diakonie befürchtet allerdings, dass es hier zunächst Schwierigkeiten geben werde. Das Bundesinnenministerium habe trotz Ankündigung im Gesetzentwurf noch keine Rechtsverordnung erlassen, die die amtlichen Dokumente für ausländische Verbraucher auflistet, die für eine Kontoeröffnung ausreichen.

Kommt ein Basiskonto auch für mich in Frage? Wo kann ich ein solches Konto beantragen? Welche Leistungen bietet es? Eine Checkliste der Diakonie auf Deutsch, Englisch und Arabisch beantwortet alle Fragen rund ums Basiskonto für alle.
 
http://www.diakonie.de/checkliste-basiskonto-fuer-alle-17146.html 

Checklisten zum Basiskonto

Kontakt

Fachbereich Migration und Integration

Uta Schütte
Fachbereichsleiterin
Tel. 0231 84 94 375
schuette@diakoniedortmund.de

Leitungen der Arbeitsgebiete

Martina Herold
Flucht - Asyl - Migrationsberatung
Tel. 0231 84 94 614
oder Tel.  0231 28 67 80 29
herold@diakoniedortmund.de

Johanna Smith
EU-Zuwanderung
Tel. 0231 28 86 10 40
smith@diakoniedortmund.de

"German for refugees" - Sprach App

entwickelt von der Diakonie in Niedersachsen

erhältlich im App-Store - nur für Android - zum Download bitte den QR-Code auf dem Plakat nutzen

Plakat zur App (pdf)