Das Diakonische Werk Dortmund und Lünen setzt sich in vielfältiger Weise für Menschen ein, die Unterstützung brauchen. Ohne das Engagement vieler haupt- und ehrenamtlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist die Arbeit in diesem Umfang nicht zu realisieren - ohne Geldspenden aber auch nicht.
Wer für einen ganz bestimmten Zweck, für ein ganz bestimmtes Projekt spenden möchte, kann dies selbstverständlich auf der Überweisung vermerken. Aber auch allgemeine, nicht näher bestimmte Spenden "helfen uns helfen".
Unser Spendenkonto:
Konto 001 150 928 bei der Sparkasse Dortmund (BLZ 440 501 99)
Wir garantieren, dass Ihre Spende wirklich ankommt!
In Pakistan bleibt die Lage für die Flutopfer weiterhin dramatisch. Die Diakonie Katastrophenhilfe hat eine umfassende Hilfsaktion gestartet und erreicht damit momentan etwa 60 000 Menschen. Pfarrerin Cornelia Füllkrug-Weitzel, die Direktorin des evangelischen Hilfswerks, sagte: "Unsere Hilfe erreicht die Betroffenen schnell, weil wir seit mehreren Jahren auch in den jetzt betroffenen Gebieten tätig sind." Mit Unterstützung des deutschen Außenministeriums stellt die Diakonie Katastrophenhilfe mehr als 300.000 Euro für die erste Phase der Nothilfe bereit. Rainer Lang von der Diakonie Katastrophenhilfe in Stuttgart fliegt am Samstag ins Katastrophengebiet, um das Team am Ort zu verstärken.
Die Direktorin des evangelischen Hilfswerks, das seit 2005 ständig in dem Land tätig ist, betonte: "Neben der aktuellen Nothilfe muss auch jetzt schon an den Wiederaufbau mit Maßnahmen der Katastrophenvorsorge gedacht werden, damit Ereignisse wie diese nicht so eine verheerende Wirkung haben." Viele der Betroffenen lebten schon vor den Überschwemmungen in bitterer Armut, sagte sie.
Die Mitarbeiter der lokalen Partnerorganisation installierten in einem ersten Schritt 25 große Wassertanks in Notunterkünften im Nordwesten des Landes. Ebenso bauten sie bereits Notlatrinen, damit die Hygiene gewährleistet ist.
Ein Helfer berichtet: "Wichtig ist es jetzt auch, das Ausbrechen von Krankheiten zu verhindern." Deswegen stellt die Diakonie Katastrophenhilfe neben Trinkwasser auch Zelte und Hygienesets zur Verfügung. Daneben werden die Betroffenen über die notwendigen Hygienemaßnahmen in den schwierigen Verhältnissen eines Notlagers aufgeklärt. Die Diakonie Katastrophenhilfe arbeitet auch im Verbund des globalen kirchlichen Hilfsnetzwerks "ACT Alliance" in Pakistan.
Um die Arbeit der Diakonie Katastrophenhilfe unterstützen zu können, bitten die kirchlichen Werke der westfälischen und der rheinischen Landeskirche dringend um Spenden - Kennwort: "Fluthilfe Pakistan".
Diakonisches Werk Westfalen:
Konto 21 000 35 033, KD-Bank eG Dortmund, BLZ 350 601 90
Online-Spenden: www.diakonie-katastrophenhilfe.de/spenden
Infos der Diakonie Katastrophenhilfe:
Pakistan: Millionen Menschen campieren in Notlagern
Diakonie Katastrophenhilfe versorgt die Opfer mit frischem Trinkwasser

Anne Rabenschlag, Geschäftsführerin Diakonischen Werk Dortmund und Lünen gGmbH, beantwortet hier Fragen zum Aufkommen und zum Einsatz von Spendengeldern.
Aus welchen wesentlichen Quellen finanzieren sich die Leistungen des Diakonischen Werk Dortmund und Lünen?
Rabenschlag: Neben so genannten Erträgen, zum Beispiel Pflegesätzen in stationären Einrichtungen, und Zuwendungen, zum Beispiel anteiligen Finanzierungen von Beratungsstellen, wurde unsere Arbeit im vergangenen Jahr durch den Einsatz von Kirchensteuer im Umfang von 868 000 Euro sowie durch Spenden und Sammlungsmittel im Volumen von 240 000 Euro ermöglicht.
Sind in diesem Jahr Finanzengpässe absehbar – und wenn ja, wo?
Rabenschlag: Im Zuge der Haushaltsprobleme der Stadt Dortmund sind bei den Wohlfahrtsverbänden Kürzungen geplant. Betroffen sind die so genannten Zuwendungsfinanzierungen. Konkret sind dies zum Beispiel die Seniorenbüros, die soziale Beratung, die Sozialarbeit in der Stadtsiedlung Grevendicksfeld, die Altenbegegnungsstätten, die Kontaktclubs für psychisch kranke Menschen, die Suchtberatung.
Können diese Finanzengpässe durch Spenden ausgeglichen werden?
Rabenschlag: Wir differenzieren streng zwischen Spendenprojekten und Regelfinanzierungen. Spenden werden grundsätzlich nicht als Ersatz für öffentliche Förderung eingesetzt. Wir werben einerseits um Spenden, um direkt von einer Notlage betroffenen Menschen durch eine Einzelbeihilfe helfen zu können. Klassische Beispiele hierfür waren die Hilfen für kriegsverletzte bosnische Kinder oder die Flutopferhilfe im vergangenen Jahr. Andererseits bitten wir um Spenden für Projekte, für die es keine, bzw. nur eine unzureichende öffentliche Förderung gibt, die aber wichtig bei der Lösung sozialer Probleme sind. Beispiele hierfür sind die Arbeit der Bahnhofsmission, das Cookiemobil, das Fußball-WM-Projekt mit benachteiligten Jugendlichen, die Arbeit mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen, die hospizliche Begleitung Sterbender.
Sind aktuell bestimmte Projekte finanziell gefährdet?
Rabenschlag: Die Gefährdungen für die zuwendungsfinanzierten Arbeitsgebiete habe ich bereits beschrieben. Völlig unklar ist, zu welchen Verwerfungen die Konjunk-turkrise noch führen wird. Wir hoffen, dass sich auch weiterhin Menschen in unseren Städten ansprechen lassen, unsere diakonische Arbeit durch Geld- und Sachspenden, aber auch durch Zeitspenden, also ehrenamtliches Engagement, zu unterstützen.
Wie hat sich das Spendenaufkommen beim DW in den letzten Jahren entwickelt?
Rabenschlag: Relativ konstant. Sorgen machen wir uns im Bereich der traditionellen Diakoniesammlungen und natürlich belastet uns auch die aktuelle Wirtschaftskrise. Wir sind allerdings auch sehr auf der Suche nach neuen Formen, Spendenbereitschaft gerade für die Diakonie anzuregen. Letztlich zählen gute, wirkungsvolle Projekte, die Spender überzeugen können.
Wie garantieren Sie, dass Spendengelder nicht in der Verwaltung oder in Pflichtaufgaben versickern?
Rabenschlag: Unsere Spendenprojekte und unser Spendeneinsatz sind wirtschaftlich klar abgegrenzt. Als gemeinnützige GmbH werden wir jährlich durch eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft. Somit ist sichergestellt, dass eine Spende für ein diakonisches Projekt immer eine gute Wahl ist, den Menschen in unserer Stadt zugute kommt und eine solidarische Stadtgesellschaft unterstützt.
Skizzieren Sie bitte abschließend zwei Spendenprojekte?
Rabenschlag: Das Cookiemobil, unsere fahrbare Lehrküche, berät und begleitet Kinder und Eltern, die ein kleines Budget haben und Erfahrungen benötigen, um mit diesem geringen Einkommen ihre Kinder gut zu versorgen. Es ist kein Tafelangebot für Kinder, dass eine Dauerversorgung organisiert, sondern ein kreatives, spielerisches und generationenübergreifendes Lernprogramm. Ein weiteres Spendenprojekt entwickelt sich aus dem Bereich der Hilfen für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge. Wussten Sie, dass allein im vergangenen Jahr 421 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge zu uns gekommen sind? Wir lernen diese Jugendlichen häufig bereits in der Verfahrensberatung in der zentralen Unterbringung am Westfalendamm kennen.
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