Im Fritz-Heuner-Heim herrscht eine hohe Zufriedenheit. Das wird in Gesprächen deutlich. Im Altenzentrum an der Stockumer Straße 274-276 leben viele Menschen, die mit Pflegestufe 0 oder 1 noch fit sind, und sich deswegen ganz genau zu ihrem Leben im Altenzentrum äußern können.
Das Haus verfügt über 100 Pflegeplätze mit sechs eingestreuten Kurzzeitpflegeplätzen. „Die werden auch von Menschen genutzt, die das Leben hier einmal ‚ausprobieren’ wollen“, erläutert die Einrichtungsleiterin Frauke Gorontzi.
Das Fritz-Heuner-Heim gibt es schon seit 1928 - an seiner jetzigen Stelle steht es seit 1981. Zum Altenzentrum gehören 45 Altenwohnungen, die zwar pflegerisch von ambulanten Diensten versorgt werden, die aber an die zentrale Klingelanlage angeschlossen sind. „Manche Mieter nehmen auch den Mittagstisch in Anspruch oder sie besuchen Veranstaltungen“, umreißt Frauke Gorontzi.
Das Haus hat eine lange Tradition beim Einsatz von „grünen Damen“. Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer sind im Pflegeheim gern gesehene Gäste. Einige von ihnen wohnen in den Altenwohnungen nebenan. „Manche Mieter werden im Kontakt mit uns zu grünen Damen“, freut sich Frauke Gorontzi.
Jeden Sonntag wird im Fritz-Heuner-Heim, das eng mit dem Kirchenkreis Dortmund-Süd verbunden ist, ein evangelischer Gottesdienst gefeiert. „Wir haben tatsächlich eine eigene Pfarrerin mit einer halben Stelle bei uns“, so die Leiterin. Im Haus befindet sich zudem eine eigenständige Physiotherapie-Praxis. „Eine schöne Ergänzung, aber natürlich haben unsere Bewohner weiterhin die freie Wahl, zu welchem Krankengymnasten sie gehen“, betont sie.
Das dreistöckige Haus ist in zwei 40er-Bereiche und einen 20er-Bereich unterteilt. In einem Teil-Bereich wohnen vornehmlich demente Senioren. Für sie gibt es selbstverständlich spezielle Angebote. Der wunderschöne Garten ist auch für sie ein echtes Highlight.
Aufgrund seiner besonderen Struktur bietet das Haus auch Aktivitäten für die fitten Bewohner. Es gibt Gesprächskreise, es wird gekegelt oder der große Saal wird zum Kino - mit Knabbersachen und alten Vorfilmen.
Die meisten Bewohner stammen aus Barop, Eichlinghofen oder Hombruch, so dass nachbarschaftliche Verbindungen weiter bestehen können. „Das Haus und besonders die Wohnungen sind sehr begehrt. Es ist hier schön ruhig und trotzdem ist man schnell im Ort“, so Frauke Gorontzi.
Ev. Altenzentrum Fritz-Heuner-Heim
Stockumer Straße 274-276
44225 Dortmund (Barop)
Tel. 0231 75 48 1
Fax 0231 75 48 217
Frauke Gorontzi
Einrichtungsleiterin
gorontzi@diakonie-ruhr.de