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22.10.2014 23:00 Alter: 3 yrs

Wieder eine Nominierung für den "Dortmunder des Jahres": Wolfgang Ulrich von Return Suchtselbsthilfe e. V..


Nominiert für den "Dortmunder des Jahres": Wolfgang Ulrich von Return Suchtselbsthilfe e. V.

Im vergangenen Jahr war es Dr. Theresia Lex aus der Bahnhofsmission, in diesem Jahr ist  wieder ein ehrenamtlich Engagierter aus den Reihen der Dortmunder Diakonie nominiert: Wofgang Ulrich von der Suchtselbsthilfe "Return". Hier stellt er sich uns vor:

"Ich bin Jahrgang 1953, also 61 Jahre und seit 19 Jahren trockener Alkoholiker. Gelernt habe ich Bankkaufmann und war in Dortmund zum Schluss in einer Großbank Abteilungsleiter in der Baufinanzierung (damals 32 Jahre). Hatte mich über viele Jahre selbst überfordert und bin durch dieses Handeln am Alkohol „hängen geblieben“.

Als ich dann endlich 1995 den Weg zur Selbsthilfe fand, fand ich auch gleich den Weg zur Diakonie in Dortmund und habe dort eine ambulante Therapie absolviert.

Viele Jahre bin ich dann Mitglied in einer Selbsthilfegruppe gewesen und habe von den Gesprächen sehr profitiert. Ab 2001 habe ich dann in Selbsthilfegruppen die Moderatoren unterstütz. Ab 2006 habe ich dann in der LWL-Klinik eine Selbsthilfegruppe gemeinsam mit einer Frau (Angehörige) ins Leben gerufen.

Da die Gemeinsamkeiten zwischen dem Vorstand des Vereins und mir immer geringer wurden, habe ich am 19.12.2009 mit 20 Freunden(innen) "Return Suchtselbsthilfe e. V." in Dortmund gegründet. Der Verein hat heute über 100 Mitglieder und 11 Selbsthilfegruppen in Dortmund. Wöchentlich kommen ca. 90 Menschen in unsere Gruppen. Wir arbeiten sehr eng und vertrauensvoll mit der Diakonie Dortmund zusammen und sind seit 2013 Gastmitglied im Diakonischen Werk.

Meine Bewegründe im Ehrenamt seit Jahren tätig zu sein, sind vielschichtig. Gerne einige Hintergründe:

1. Selbsthilfe tut mir gut und schützt mich vor möglichen Rückfällen.
2. Ich freue mich, wenn andere Menschen in unseren Gruppen/im Verein von meiner Tätigkeit profitieren.
3. Ich möchte, dass durch unsere Öffentlichkeitsarbeit der Sucht der Mythos des Unbekannten entzogen wird. Dadurch besteht ein Veränderungspotential, von dem alle profitieren können.
4. Ich freue mich, wenn wir Menschen helfen können, gemeinsam mit uns sich aus der Sucht zu befreien.
5. Ich versuche, der Sucht ein Gesicht zu geben. Solange ich kein anderes finde, nehme ich halt meins."

Weitere Infos unter www.return-s.de 
Mehr zur Suchtberatung des Diakonischen Werkes

22.10.2014/WB