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Aktuelles aus der Diakonie

01.03.2012 14:02 Alter: 6 yrs

„Uns unterstützen bedeutet Hilfe für Menschen in Notlagen“ - Interview mit Anne Rabenschlag


Anne Rabenschlag, Geschäftsführerin des Diakonischen Werkes Dortmund gGmbH

Das Diakonische Werk Dortmund und Lünen wurde im Dezember 2006 als gemeinnützige Gesellschaft gegründet. Alleiniger Gesellschafter sind die Vereinigten Kirchenkreise Dortmund. Obwohl jung, ist die Gesellschaft im sozialpolitischen Handlungsfeld der Städte Dortmund, Lünen und Selm bereits richtungsweisend unterwegs.

Im Interview erläutert Anne Rabenschlag, Geschäftsführerin Diakonisches Werk Dortmund und Lünen gGmbH, warum ihre Institution auf Spenden angewiesen ist.

Frau Rabenschlag, erhält die Diakonie eigentlich viele Spenden?

Ja, wir spüren, dass die Menschen uns Vertrauen schenken, Diakonie hat hier einen guten Namen und wir setzen auch alles daran, dem gerecht zu werden. Außerdem haben wir eine große Bandbreite an Themen und Arbeitsfeldern und versuchen, dies auch mit unseren Möglichkeiten publik zu machen. Wir informieren offen über unsere Arbeit und hoffen und erleben so auch viel Interesse bei Menschen, die spenden wollen.

Ist das Diakonische Werk auf Spenden wirklich angewiesen?

Viele Bereiche müssen ohne beziehungsweise ohne ausreichende staatliche Finanzierung wirtschaften. Hier sind teilweise Leistungen, Pflegesätze, Fachleistungsstunden heruntergesetzt oder stark eingeschränkt worden. Und die Diakonie engagiert sich schon immer sehr in Feldern, die gesellschaftlich nicht so sehr wahrgenommen werden und daher auch nicht ausreichend gefördert werden. Spendengelder ermöglichen auch die Verwirklichung völlig neuer Ideen und Projekte.

Was macht das Diakonische Werk mit Spendengeldern? Kommt das Geld auch an?

Wir können zu 100 Prozent garantieren, dass Spenden dort ankommen, wofür Spender sie bestimmt haben. Spenden sichern vor allem direkte und schnell wirksame Hilfe. Wir kennen viele Menschen in unterschiedlichsten Notlagen. Unsere ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeiter leisten eine gute und fachliche Hilfe, begegnen den Menschen mit Empathie und Würde. Die Diakonie unterstützen bedeutet: direkte Hilfe für Menschen in Notlagen.

Wofür wünschen Sie sich Spenden?

Besonders dringend benötigen wir Spenden für die Ambulante Hospizarbeit, das ist Begleitung schwerkranker und sterbender Menschen, eine wichtige Hilfe auch für Angehörige. Dauerhaft auf Spenden angewiesen ist auch unsere Flüchtlingsarbeit, hier möchte ich beispielhaft das Projekt „You are welcome“ für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge erwähnen. Dann sicher das Cookiemobil, Kinderernährung für das kleine Budget – die Kontaktclubs für Menschen mit einer psychischen Erkrankung und nicht zuletzt auch die Bahnhofsmission. Die Liste ließe sich natürlich noch enorm verlängern.

Wie kann man denn Spenden? Haben Sie Tipps für Leute, die spenden wollen?

Inzwischen gibt es verschiedene, sehr einfache Möglichkeiten. Die einfachste ist sicher die Online-Spende über unsere Internetseite www.diakoniedortmund.de, wo wir übrigens auch sehr viel Wert auf eine sichere Übertragung gelegt haben. Unser Spendenkonto ist natürlich auf unseren Veröffentlichungen und auch in dieser Zeitung zu finden. Selbstverständlich geben die Mitarbeitenden gerne Auskunft über die Möglichkeiten in den einzelnen Arbeitsgebieten, freuen sich auch über Nachfragen. Überhaupt überlegen wir, wie wir mit Spendern näher in Kontakt kommen. Und grundsätzlich bekommen alle Spender neben dem Dank auch eine Spendenquittung, die beim Finanzamt eingereicht werden kann – hier wichtig: Name und Anschrift nicht vergessen.

Gibt es eine besondere Spendenempfehlung?

Nochmal: die Ambulante Hospizarbeit. Fast 70 Ehrenamtliche arbeiten hier in einem Thema, das uns wirklich alle angeht. Sie brauchen Ausbildung, Begleitung und Verarbeitungsmöglichkeiten, dies wird von niemandem unterstützt. Dann vielleicht die neuen Projekte der Wohnungslosenhilfe, zum Beispiel das Chorprojekt. Und bitte helfen Sie uns, ein neues Projekt an den Start zu bringen: Begleitung und Betreuung von Kindern, die in Familien mit psychisch erkrankten Eltern leben und früh gezwungen sind, besondere Verantwortung zu übernehmen.

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1.3.2012/rr