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01.09.2014 10:43 Alter: 3 yrs

Surren, klopfen, bohren, hämmern - erstes RepairCafe in Nette eröffnet


RepairCafé in Nette gestartet

Surrende, klopfende, bohrende, auch mal hämmernde Geräusche drangen am Freitagnachmittag aus dem Ev. Gemeindehaus in Nette. Doch diese waren weder von Renovierungsarbeiten in der Kirche noch rührten sie von Vorbereitungsarbeiten her, für die am Folgetag stattfindende Musikveranstaltung Rock am Turm. Nein – diese Geräusche waren untrügliche Zeichen: Das erste RepairCafe in Dortmund Nette hat begonnen.

Schon früh am Nachmittag trafen sich 15 ehrenamtliche Männer und Frauen um letzte Vorbereitungen zu treffen: Tische und Stühle wurden im Gemeindesaal aufgebaut, Verlängerungskabel an 8 Arbeitstische verlegt und allerlei mitgebrachtes Werkzeug, technisches und elektronisches Gerät aufgebaut.
Bereits vor dem offiziellen Start um 15.00 Uhr kamen die ersten Besucher mit ihren defekten Geräten.

Nach der Anmeldung im Eingangsbereich des Gemeindehauses und der Empfangnahme eines Laufzettels für die anstehende Reparatur konnte es losgehen: Kaffeemaschinen, Toaster, Uhren, Messinglampen, Notebooks und Handies, Schallplattenspieler und CD Recorder sind nur einige Beispiele, die an diesem Nachmittag  in Anwsenheit ihrer Besitzer fachmännisch unter die Lupe genommen wurden.

Eine defekte Motorsäge war sicherlich mit einer der größten Herausforderung. Diese, aber auch manch anderes gute Stück wurden gerne auch mal von 2 oder 3 Ehrenamtlichen gemeinsam „behandelt“. Mit Erfolg: Von den 26 Geräten konnten 10 Geräte sofort repariert werden, bei 6 Geräten muß ein Ersatzteil beschafft werden und kann dann vom Besitzer entweder selber wieder eingebaut werden oder aber beim nächsten RepairCafe durch fachmännische Hilfe.  Bei den restlichen Geräten konnte nur die gemeinsame Feststellung getroffen werden, dass das jeweilige Gerät irreparabel ist oder nur mit hohen Ersatzteilkosten verbunden ist. Wartezeiten konnten in der gemütlichen Küche überbrückt werden.
Auch dort wurden die Wartenden von ehrenamtlichen Mitarbeitern mit Kaffee, Kuchen und Plätzchen liebevoll versorgt.

Gegen 16.00 Uhr traf dann offizieller Besuch ein: Die Sozialdezernentin der Stadt Dortmund, Birgit Zörner, der stellv. Superintendent des Ev. Kirchenkreises Dortmund Michael Stache und Bezirksbürgermeister Wilhelm Tölch ließen es sich in Begleitung von weiteren Lokalpolitikern im Stadtbezirk Mengede und der lokalen Presse nicht nehmen, den Ehrenamtlichen sowie den Initiatoren Pfarrerin Renate Jäckel (Ev. Noah Kirchengemeinde), Werner Schardien (Aktionsraumbeauftragter Stadt Dortmund für den Stadtteil Nette), Christopher Kock u. Rolf Eichinger (Diakonisches Werk Dortmund, passgenau integra) und Thomas Brandt (Seniorenbüro Mengede) zum erfolgreichen Start des RepairCafes zu gratulieren.
Dabei wurde neben dem Nachhaltigkeits- und Umweltaspekt auch die Bedeutung von nachbarschaftlicher Hilfe zur Selbsthilfe hervorgehoben.

Das dieses neue Angebot nicht nur von Bürgern aus Nette oder anderen Stadtteilen des Stadtbezirks Mengede angenommen wurde, zeigten u. a. auch die Nummernschilder vor dem Gemeindehaus. Der am weitest gereiste Besucher kam an diesem Nachmittag mit seinem Cassettenrecorder aus Soest. Immerhin, auch sein Besuch war nicht vergeblich, mit einem strahlenden Gesicht verließ er
das RepairCafe.

Ein Spendenschwein am Ausgang belegte ebenfalls die Zufriedenheit der Besucher:
Knapp 100,00 € Euro konnten am Ende gezählt werden. Geld, das für kleinere Anschaffungen oder Auslagenerstattung gegenüber den Ehrenamtlichen genutzt werden soll.

Um die nahe Zukunft des RepairCafes brauchen sich die Akteure jedenfalls keine Sorgen zu machen: Das „Auftragsbuch“ zum nächsten Termin am Samstag, 18. Oktober  von 10.00 -13.30 Uhr ist bereits mit mehr als 15 Reparaturaufträgen gut gefüllt und auch für Freitag, den 28. November in der Zeit von 15.00 -18.00 Uhr gibt es bereits erste Anfragen im Netter RepairCafe, Joachim Neander Str. 3-5, 44359 Dortmund.

Ehrenamtlich Interessierte oder  Menschen mit Reparaturbedarfen können sich im Seniorenbüro Mengede (montags von 10. -12.00 Uhr) unter der Rufnummer 47 70 7760 oder im Büro des Aktionsraumbeauftragten unter der Rufnummer 50-280 30 melden.

1.9.2014/ThBr