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27.07.2010 12:00 Alter: 7 yrs

Suchtberatung für Langzeitarbeitslose - Diakonie RWL unterstützte Dortmunder Projekt


Gezieltes Beratungsangebot bei Passgenau

Eine offene Sprechstunde der Diakonie Fachstelle Sucht® für Langzeitarbeitslose bietet das Diakonische Werk Dortmund und Lünen gGmbH mittlerweile regelmäßig an. Die enge Vernetzung der Fachstelle Sucht mit der Werkstatt Passgenau – die „Ein-Euro-Jobber“ begleitet und qualifiziert – ist entstanden aus einem Projekt des Diakonischen Werkes Dortmund und Lünen gGmbH zur verbesserten Früherkennung von Alkoholproblemen bei Langzeitarbeitslosen. Dies wurde von der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe finanziell und fachlich unterstützt.

Das Thema Alkoholkonsum wird häufig tabuisiert. Das  niedrigschwellige Angebot der Diakonie Fachstelle Sucht® brachte  den Betroffenen mit der Methode der Motivierenden Gesprächsführung das differenzierte Angebot der Suchthilfe, das von Methoden der Trinkmengenreduktion (z. B. kontrolliertes Trinken) bis zu abstinenzorientierten Angeboten (z. B. ambulante oder stationäre medizinische Rehabilitation) reicht, näher.  Die motivierenden Gesprächsangebote zum Thema Sucht erreichten eine hohe Akzeptanz bei den Langzeitarbeitslosen in Dortmund und erleichterten den Betroffenen den Weg zurück in ein selbstständiges Leben.

Durch diese frühzeitige Intervention konnten zwar nicht sofort mehr Langzeitarbeitslose in den ersten Arbeitsmarkt vermittelt werden, die gesundheitliche, soziale und psychische Situation der Klienten verbesserte sich allerdings deutlich. Gleichzeitig wurden im Rahmen des Projektes die Mitarbeitenden in den Einrichtungen für Arbeitslose des Diakonischen Werkes Dortmund und Lünen gGmbH im Umgang mit suchtmittelauffälligen Klienten weitergebildet und geschult.

Die Vernetzung der Suchthilfe mit den Hilfeangeboten für Langzeitarbeitslose hat sich bewährt.  Eine Handlungsanleitung, die angelehnt an betriebliche Suchtvereinbarungen entwickelt wurde und in der das Selbstverständnis, die Zuständigkeiten und Handlungsschritte geregelt sind, bildet dabei die Basis für ein gemeinsames und einheitliches Vorgehen. Sie gibt sowohl den professionellen Helfern als auch den Langzeitarbeitslosen Orientierung

Auch für erwerbslose Frauen hat man in Dortmund ein Pilotprojekt durchgeführt. Hier stand neben dem Suchtmittelmissbrauch die emotionale und psychische Stabilisierung der Frauen im Mittelpunkt. Die Weitervermittlung in andere Fachberatungsinstitutionen empfanden die Frauen zusätzlich als wertvolle Hilfe.

27.7.2010/rr - Quelle: www.diakonie-rwl.de/Aktuelles