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20.04.2012 11:40 Alter: 6 yrs

Suchtbehandlung im Verbund


von links: Christel Botterbusch, Norber Quinting und Dr. Hildegard Graebsch

Mehr als zehn Jahre existiert der Rehabilitationsverbund Dortmund bereits. In ihm  haben sich die Suchtberatungsstellen des Caritasverbandes Dortmund, des Diakonischen Werkes Dortmund und Lünen gGmbH  und das LWL-Rehabilitationszentrum Ruhrgebiet zusammengeschlossen. Ziel des Verbundsystems ist es, alkohol- und medikamentenabhängigen Menschen einen raschen und passgenauen Zugang zu der für sie optimalen Hilfe zu ermöglichen - vollstationär, tagesklinisch (sog. Ganztägig ambulante Behandlung) im LWL-Rehabilitationszentrum oder ambulant in den Suchtberatungsstellen.

Vor zwei Jahren wurde die Zusammenarbeit weiter intensiviert durch das Konzept einer Kombinationsbehandlung, das verkürzte Behandlungszeiten im stationären Bereich zugunsten  verlängerter ambulanter Behandlung und einen unbürokratischen Wechsel von einer Behandlungsform in die andere ermöglicht. Regelmäßiger Austausch und gemeinsame Fortbildungen der Mitarbeitenden aller beteiligten Einrichtungen ermöglichen, dass die Einrichtungen „näher zusammenrücken“ und die Betroffenen eine Behandlung „aus einem Guss“ erleben, auch wenn sie von einer Einrichtung in die andere wechseln.  

Der Rückblick auf die vergangenen zwei Jahre zeigt, dass sich dieses Konzept bewährt hat. Insbesondere die Menschen, die vor einer ambulanten Behandlung eine kurze stationäre Phase benötigen (z. B. wegen Mehrfachbelastung in Partnerschaft, Familie und Beruf; belastende und klärungsbedürftige Situationen am Arbeitsplatz (z.B. Mobbing); akuten soziale oder emotionale Krisen), profitieren davon. Die unbürokratischen Vermittlungswege und die enge einrichtungsübergreifende Kooperation  bewähren sich darüber hinaus für die Menschen, die während einer ambulanten Behandlung rückfallgefährdet oder bereits rückfällig sind   und kurzfristig ein stationäres oder tagesklinisches Angebot benötigen.
Für die Zukunft vereinbarten die Teilnehmenden eine weitere Intensivierung der Zusammenarbeit.

Zukünftig sollen themenspezifische Gruppenangebote der einzelnen Einrichtungen  den Klientinnen und Klienten aller Einrichtungen zur Verfügung stehen, so dass das Spektrum an Angeboten und somit die Qualität der Behandlung für die Betroffenen weiter vergrößert wird.

mehr zur Suchtberatung des Diakonischen Werkes hier

20.4.2012/CB