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Aktuelles aus der Diakonie

26.10.2012 14:44 Alter: 5 yrs

Sparkasse Dortmund unterstützt Diakonie-Band


Diakonieband

Das Diakonische Werk Dortmund und Lünen gGmbH hat einen Chor und eine Band gegründet, in denen musikalisch Interessierte gemeinsam mit Suchtkranken und Wohnungslosen singen bzw. musizieren. Für die Band mussten etliche Musikinstrumente angeschafft werden, da viele Interessierte kein eigenes Instrument haben. Hier springt dankenswerter die Sparkasse Dortmund ein und spendet dem Band-Projekt 2.500 €.

Geboren wurde die Idee innerhalb des Verbundsystems Suchtkranken- und Wohnungslosenhilfe beim Diakonischen Werk. Viele suchtkranke und wohnungslose Menschen fühlen sich von ihren Mitmenschen abgelehnt, haben Probleme den Alltag zu strukturieren, leben zurückgezogen und resignieren angesichts der empfundenen Perspektivlosigkeit. Das gemeinsame Singen und Musizieren in einem Chor/einer Band gibt den Menschen, ersten Erfahrungen nach, wieder einen Lebenssinn. Zudem vermittelt dieses Angebot Lebensfreude, steigert das Selbstwertgefühl und fördert die Motivation auf Alkohol zu verzichten.

Regelmäßige Proben werden zu einem wichtigen Teil der Alltagsstruktur, die Menschen fühlen sich wieder der Gesellschaft zugehörig. Damit entspricht das Chor- und Bandprojekt im Besonderen dem Inklusionsgedanken, bei dem Menschen mit und ohne Handicap gemeinsam aktiv sind und das selbstverständliche Miteinander lebendig wird. Das Projekt stellt die Vielfalt der Beteiligten und die Fähigkeiten jedes Einzelnen in den Vordergrund, unabhängig vom jeweiligen sozialen Status oder einer Behinderung.

Boris Gott, Sozialarbeiter, Sänger und bekannter Liedermacher, hat die Leitung der Band übernommen. Die Band probt regelmäßig in den Räumlichkeiten des „Zentrums Sternstraße“ des Diakonischen Werks Dortmund und Lünen gGmbH.
Die Band ist – wie der Chor- keine geschlossene Gesellschaft. Jeder der mitmachen möchte, ist herzlich willkommen. Neben Spaß haben, etwas gemeinsam tun, die eigenen Fähigkeiten ausprobieren kann auch ordentlich Selbstbewusstsein getankt werden.

26.10.2012/rr