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06.12.2017 15:01 Alter: 9 days

Schenken Sie Wärme: Diakonie-Aktion informiert Bürger über Obdachlosigkeit im Winter


Diakonie-Geschäftsführerin Anne Rabenschlag (v.l.), ZBS-Leiter Thomas Bohne und Heike Ester, Krankenschwester in der ZBS, machen auf das Thema Wohnungslosigkeit im Winter aufmerksam.

Über 1800 Menschen nehmen derzeit in Dortmund die Hilfeleistungen der Zentralen Beratungsstelle für wohnungslose Menschen (ZBS) der Diakonie in Anspruch. In den Wintermonaten spitzt sich die Lage der Menschen, die in unserer Stadt auf der Straße leben, dramatisch zu. Deshalb rückt die Diakonie die Gefahr, mit der die Kälte für Wohnungslose verbunden ist, aber auch die Hilfen, die zur Verfügung stehen, jährlich in den Blickpunkt der Öffentlichkeit.

„Wenn es kalt wird, schenken Sie Wärme“ – unter diesem Motto verteilt das Diakonische Werk in diesen Tagen Handwärmer, die immerhin für 20 Minuten Wärme spenden. Viel wichtiger ist die beigefügte Karte, die alle wichtigen Kontaktdaten für trägerübergreifende Hilfsangebote in Dortmund enthält: Von der Suppenküche über medizinische Hilfen bis zu Übernachtungsmöglichkeiten. Damit möchte die Diakonie nicht nur symbolisch auf die Gefahren für wohnungslose Menschen im Winter aufmerksam machen, sondern auch Bürger motivieren, Personen in Gefahr zu erkennen und Hilfsmöglichkeiten aufzuzeigen. Verteilt werden die Karten mit den Mini-Wärmflaschen an unterschiedlichen Stellen, unter anderem auf dem Westenhellweg.

„Ich kann gut verstehen, dass viele Menschen Berührungsängste haben, wenn sie einen Obdachlosen in der Kälte sitzen sehen, aber vielleicht erreichen wir, dass man wenigstens zum Telefon greift und die Polizei oder eine Hilfseinrichtung informiert“, sagte Thomas Bohne, Leiter der ZBS am Mittwoch, 6. Dezember 2017, bei der Vorstellung der Kampagne.

Das Hilfeangebot der Zentralen Beratungsstelle für wohnungslose Menschen (ZBS) in Dortmund richtet sich an wohnungslose und von Wohnungslosigkeit bedrohte Frauen und Männer. Bis Dezember haben in diesem Jahr 1812 Menschen die Hilfsangebote der ZBS in Anspruch genommen, damit werden die bereits sehr hohen Fallzahlen des vergangenen Jahres erneut um 5 Prozent überboten.

 

07.12.2017/tc