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20.01.2009 10:13 Alter: 9 yrs

"Rosenstrasse 76" - Außergewöhnliche Ausstellung in der Petri-Kirche


Rosenstrasse 76

„Rosenstrasse 76“ – diese (fiktive) Adresse steht für eine ungewöhnliche Ausstellung: eine Ausstellung, die eine ganz normale Dreizimmerwohnung zeigt. Thema der Ausstellung: Häusliche Gewalt!

„Rosenstrasse 76“ zeigt den Besucherinnen und Besuchern häusliche Gewalt dort, wo sie stattfindet: in den eigenen vier Wänden. Die eigene Wohnung ist der Ort, an dem Menschen am ehesten Gefahr laufen, psychisch und sexuell erniedrigt, geschlagen, vergewaltigt und sogar  getötet zu werden.

„Rosenstrasse 76“ ist eine interaktive Ausstellung. Anhand von Einrichtungsgegenständen in einer Wohnung mit Wohnzimmer, Schlafzimmer, Kinderzimmer, Küche, macht sie Dimensionen häuslicher Gewalt sichtbar. Die Bierflasche, der Anrufbeantworter: alles das kann zum Symbol für häusliche Gewalt werden. Wer die Wohnung mit offenen Augen erkundet, kann hinter der Fassade des Alltäglichen das Grauen der Gewalt entdecken. Informationstafeln und Tondokumenten informieren zusätzlich.

Alfred Buß, Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen: „Was hinter den Türen der Ausstellung `Rosenstraße 76`geschieht, passiert überall: in engen Großstadtwohnungen oder vornehmen Villen, in von Arbeitslosigkeit betroffenen Familien oder in gutbürgerlichen Verhältnissen – kurz: in unser aller Umfeld.“

Die Relevanz des Themas „häusliche Gewalt“ zeigt sich darin, dass im vergangenen Jahr allein in Nordrhein-Westfalen die Polizei in über 19.000 Fällen wegen häuslicher Gewalt zu Hilfe gerufen wurde. Jede vierte Frau wird im Lauf ihres Erwachsenenlebens von häuslicher Gewalt betroffen.

 „Häusliche Gewalt“ ist im Jahr 2008 das Schwerpunktthema im Rahmen der Ökumenischen Dekade zur Überwindung von Gewalt 2001-2010. Die Wanderausstellung „Rosenstraße 76“ soll dabei in der Evangelischen Kirche von Westfalen einen Schwerpunkt bilden. An sieben Orten wird sie aufgebaut. Dortmund ist die letzte Station.

In Dortmund wird die Ausstellung sehr wesentlich vom Diakonischen Werk Dortmund und Lünen aufgebaut und gestaltet. Besonders zu nennen ist hier die Werkstatt Passgenau und das Sozialkaufhaus an der Münsterstr. - Unterstützung kam auch vom Lionsclub Fluxa.

Öffnungszeiten der Ausstellung:

11. Januar bis 7. Februar
dienstags bis freitags von 12.00 Uhr bis 17.00 Uhr
samstags von 11.00 Uhr bis 16.00 Uhr
und nach Vereinbarung.

Weitere Informationen zum Hintergrund der Ausstellung, zu Gruppenführungen, zum Begleitprogramm unter www.rosenstrasse76.de
sowie unter der Telefonnummer 0231-8494264.