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Aktuelles aus der Diakonie

06.07.2013 19:35 Alter: 4 yrs

Projekt „Do it!“ feiert den Sommer


Sommerfest des Projekts Do it!- im Hintergrund läuft das Fußballturnier

„Do it!“ ist ein Projekt des Diakonischen Werkes Dortmund und Lünen für junge Flüchtlinge, gefördert vom europäischen Flüchtlingsfond. Für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge wurden ehrenamtliche Vormünder gesucht und auch in großer Zahl gefunden. Alle, Mündel und Vormünder und Diakonie-Mitarbeiterinnen, feierten nun einen erfolgreichen Projektverlauf mit einem Internationalen Sport-und Freizeittag am 6. Juli, in dessen Verlauf u. a. ein kleines Fußballturnier - Mündel vs. Ehrenamtliche – für ordentlich Schweiß sorgte.

Seit Februar 2012 gibt es das EU-geförderte Projekt "Do it!- Ehrenamtliche Vormundschaften für unbegleitete, minderjährige Flüchtlinge" (Vorgängerprojekt "You are welcome"). Unbegleitete, minderjährige Flüchtlinge stellen eine besonders schutzbedürftige Gruppe unter den Flüchtlingen dar. Sie kommen ohne Eltern oder Verwandte nach Deutschland mit der Hoffnung, Sicherheit, Geborgenheit und eine neue Lebensperspektive zu finden. Die Jugendlichen werden in Jugendhilfeeinrichtungen untergebracht und bekommen laut §1773 BGB einen Vormund an ihre Seite gestellt, der sich für ihre Belange einsetzt. Sowohl Hauptamtliche (in der Regel Amts- oder Berufsvormünder) als auch Ehrenamtliche können vom Familiengericht als Vormund bestellt werden.

Hier setzt "Do it!" an: Unsere Ehrenamtlichen werden im Rahmen des Projekts über verschiedene Schwerpunktthemen wie "Ausländer- und Asylrecht" und "psychosoziale Situation von Flüchtlingen" informiert und auf ihre Rolle als Vormund vorbereitet. Nach Beendigung der Schulung können die Ehrenamtlichen zum Vormund bestellt werden. Das Besondere daran ist, dass sich die ehrenamtlichen Vormünder  individueller mit den Jugendlichen beschäftigen können als beispielsweise Amtsvormünder, die bis zu 50 Mündel betreuen und aus Zeitmangel gar nicht die Möglichkeit haben, so intensiv auf den Einzelnen einzugehen.

Derzeit haben 30 Jugendlichen aus verschiedenen Ländern (z. B. Syrien, Guinea, Eritrea, Gambia) einen ehrenamtlichen Vormund aus dem Projekt an ihrer Seite.

Mehr zum Projekt Do it!

6.7.2013/MN