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02.06.2016 20:15 Alter: 1 year

Präses Annette Kurschus besuchte (u. a.) die Diakonie in der Nordstadt


Die Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen besuchte zusammen mit Mitgiedern der Kirchenleitung am 1. Juni den Evangelischen Kirchenkreis Dortmund - mit einem besonderen Blick auf die Dortmunder Nordstadt und die intensive diakonische Arbeit in diesem Stadtteil.

Die leitende Theologin der westfälischen Landeskirche machte zunächst Station in der Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in Hacheney. „Hier leistet Dortmund eine ganz besondere Arbeit“, Es folgte ein Gespräch mit dem Dortmunder Polizeipräsidenten Gregor Lange. Der wertete die Unterhaltung mit ihr wenige Tage vor einer Neonazidemonstration als „Wertschätzung für die Kolleginnen und Kollegen.“

Der Kirchentag 2019 in Dortmund war dann Thema beim Empfang des Oberbürgermeisters Ullrich Sierau. „Ich habe den Eindruck, dass Sie den Kirchentag  auch zu Ihrer Sache gemacht haben“, sagte Kurschus und kündigte an, er werde ein Ereignis „für die ganze Bevölkerung“ sein.

Über die Situation im Dortmunder Norden und die zahlreichen diakonischen Arbeitsbebiete und Projekte informierte sich Präses Kurschus sehr ausführlich zum Abschluß Ihrer Visite. 53.000 Menschen aus 180 Nationen leben in diesem Stadtteil. Jeder vierte ist arbeitslos.

Kurschus besuchte zunächst das Sozialkaufhaus an der Münsterstraße. Seit zehn Jahren gibt es diese Einrichtung der Diakonie. Björn Kastilan, sein Leiter, ist stolz darauf, dass man „mit dem, was wir hier auf 1.500 Quadratmeter bieten, eine ganze Wohnung preiswert einrichten kann – vom Geschirr bis zum Wohnzimmerschrank.“ Vor allem AGH-Kräfte sind im Kaufhaus beschäftigt. Und zwar „sinnvoll“, wie Kastilan betont.

Bei einem Gang über den Nordmarkt  und die Mallinckrodtstraße mit abschließendem Gespräch im Kulturzentrum Wichern ging es um die vielfältigen Arbeitsfelder der Diakonie in der Nordstadt. Neben dem Sozialkaufhaus und „Wichern“ engagiert sich die Dortmunder Diakonie beispielhaft mit einem Kiosk auf den Nordmarkt, mit „Passgenau“ und mit der Anlaufstelle für Zuwanderer „Willkommen Europa“ für die Bevölkerung des Dortmunder Nordens.


„Ich kann nur sagen“, fasste Kurschus ihre Eindrücke zusammen, „die Begeisterung für Ihre Arbeit spürt man. Da ist viel Liebenswertes, Warmherziges und eine toughe Kompetenz. Genau diese Kombination braucht es hier.“

Fotos: Stephan Schütze

Webseite der Ev. Kirche von Westfalen

2.6.2016/Auszüge aus dem Bericht der Pressestelle EKK - ubi