Menü

Diakonie ist Begegnung.

Die Evangelischen Altenzentren.

Diakonie ist Kultur.

Der Diakoniechor CHORiander.

Diakonie ist Dienst-Leistung.

Das Sozialkaufhaus.

Diakonie ist Hand-Werk.

Passgenau.

Diakonie ist mobile Hilfe.

Diakoniestationen.

Möchten Sie bei uns einsteigen?

Mitarbeit in der Pflege!

Diakonie findet Wege.

Beratung und Begleitung.

Aktuelles aus der Diakonie

27.09.2013 11:03 Alter: 4 yrs

Noch Plätze frei: Neue Qualifizierungskurse für ehrenamtliche Hospizbegleiter


Am 15. Oktober beginnt ein neuer Kurs für Hospizhelfer

Das ist neu, und es sind noch Plätze frei. Der Ambulante Hospiz- und Palliativdienst der Diakonie bietet erstmals einen Qualifizierungskurs für ehrenamtliche Hospizhelfer unter der Woche an. Zum 15. Oktober beginnt ein Kompakt- und Intensivkurs zur Vorbereitung auf die Hospizbegleitung, jeweils eine Woche über drei Monate verteilt. Das kompakte Angebot ist gedacht für interessierte Menschen, die auch werktags Zeit haben, vor allem Frührentner - Menschen, die einfach noch eine sinnvolle und erfüllende Aufgabe suchen. Die ehrenamtlichen Hospizhelfer erhalten nach dieser Ausbildung ein Zertifikat und werden später überall dort eingesetzt, wo schwerstkranke, sterbende Menschen leben und versorgt werden: zu Hause, im stationären Hospiz AmOstpark oder in Altenheimen.

„Bei uns wird nicht nur gestorben, sondern vor allem gelebt“, sagt Wilfried Teuke (62) und seine Ehefrau Jutta (61) nickt zustimmend. Die beiden Frührentner sind seit 2012 ehrenamtliche Mitarbeiter beim ambulanten Hospiz- und Palliativdienst der Diakonie. „Nach einer Phase, in der wir viel gereist sind und viel Sport getrieben haben, suchten wir nach einer sinnvollen Aufgabe“, erzählt Jutta Teuke von ihrer Altersteilzeit. „Diese Auszeit haben wir auch gebraucht und sehr genossen, doch dann kam das die Frage ‚das kann es doch nicht gewesen sein‘.“

Ehrenamtliche Hospizbegleiter werden gut vorbereitet auf die Eventualitäten, die da kommen könnten. „Die Ausbildung ist wirklich sehr gut, man fühlt sich gut gerüstet“, sagt Jutta Teuke: „Natürlich hatte ich am Anfang die Angst, ob ich das leisten kann oder ob ich etwas falsch mache. Das ist verschwunden. Wir sind einfach da und geben das, was gebraucht wird.

Die regelmäßigen Treffen in der Gruppe und das stets offene Ohr der hauptamtlichen Mitarbeiterinnen wie Annegret Sobota geben den Ehrenamtlichen ein dichtes Netz, in dem man zur Not auch aufgefangen wird.

„Dieses Ehrenamt zutiefst befriedigend und ist eine wirkliche Bereicherung“, sagt Wilfried Teuke.  Und seine Frau ergänzt: „Wir pflegen die Seele anderer und bekommen gleichzeitig viel für unsere Seele.“

Für Informationen und Nachfragen sowie Anmeldung zum Kurs:
Annegret Sobota, Tel. 0231 84 94 610

Mehr zum Ambulanten Hospiz- und Palliativdienst

Kursflyer (pdf)

24.9.2013