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26.08.2010 15:53 Alter: 7 yrs

Neue Wege in der Suchtberatung - Pressegespräch in der Suchtberatungstelle


Regina Adams und Christel Botterbusch im Pressegespräch

Online-Beratung – Konsumreduktion – betriebliche Prävention. Dies sind nur einige Stichworte für viele Veränderungen, die es in der Suchtberatung des Diakonischen Werkes Dortmund und Lünen gGmbH in den letzten Jahren gegeben hat.

Sucht ist immer noch ein bedeutendes Thema, bedrängend und aktuell, aber die Einschätzungen und Hilfen haben sich stark gewandelt. „Die Suchtberatung der Zukunft …… positioniert sich so, dass „man“ (ohne Angst vor Stigmatisierung) in die Suchtberatung gehen kann.“ Die Diakonie Fachstelle Sucht® will diesem Anspruch gerecht werden. Aus diesem Grund schafft sie neue Zugangswege für Menschen mit Alkoholproblemen.  Das geschieht zum einen durch das neue Angebot von online-Beratung. Über ein besonders geschütztes Webmail-System haben Menschen die Möglichkeit,  anonym Kontakt aufzunehmen und fachlichen Rat zu erhalten. www.evangelische-beratung.info

Seit drei Jahren bietet die Beratungsstelle darüber hinaus Hilfen zur Konsumreduktion an. Die Suchtberater geben nicht mehr das alleinige Ziel „Abstinenz“ vor, sondern  bieten auch denjenigen Hilfe an, die erst einmal versuchen möchten, ihren Alkoholkonsum  auf ein niedrigeres Niveau zu senken. Alkoholkrankheit wird oft in einem Atemzug mit Verwahrlosung genannt. Aufgrund dieser Einschätzung halten sich sozial gut integrierte Menschen, die gesundheitsschädliche Alkoholmengen zu sich nehmen, nicht für betroffen und nehmen Hilfe erst zu einem späten Zeitpunkt in Anspruch, wenn die Abhängigkeitsentwicklung weit fortgeschritten ist. Das Angebot der Konsumreduktion baut die Scheu vor der Suchtkrankenhilfe ab.  Einige finden auf diesem Weg wieder zu einem gesundheitsbewussten Umgang mit Alkohol zurück, andere entscheiden sich nach einiger Zeit doch für die Abstinenz.
Für diese bietet die Fachstelle die ambulante Entwöhnung an.  In Einzel- und Gruppengesprächen  entdecken  die Teilnehmenden Alternativen zum Suchtmittelkonsum, Selbstvertrauen, Lebenszufriedenheit, neue Perspektiven.  Die Diakonie Fachstelle Sucht® ist seit 1993 von den Rentenversicherern und Krankenkassen als Rehabilitationseinrichtung anerkannt. Diese ambulante Entwöhnung ist inzwischen etabliert. Nachbefragungen  ein Jahr nach Beendigung einer Behandlung ergeben immerhin eine Abstinenzrate von 50 %. Das entspricht den Ergebnissen stationärer Behandlung. Der Vorteil ist die Vereinbarkeit mit familiären und beruflichen Verpflichtungen.

Am 24. November 2010 organisiert die Suchtberatungsstelle eine Theateraufführung im Kulturzentrum Wichern in Dortmund. „Süchtig –ziemlich komischer Stoff“ so heißt das Ein-Personen-Stück mit Karl Maslo , das das schwierige Thema Sucht auf humorvolle Weise angeht.  Für die Diakonie Fachstelle Sucht® ist das ein kleines Experiment und eine weitere Möglichkeit, auf unkonventionelle Weise Menschen, die von sich aus nie eine Suchtberatungsstelle aufsuchen würden,  ohne erhobenen Zeigefinger zum Nachdenken über sich selbst anzuregen.  Zur Finanzierung der Aufführung sucht die Suchtberatungsstelle noch Spender. Spendenkonto: Stadtsparkasse Dortmund  Kto-Nr. 001 058 983 BLZ 440 501 99, Stichwort: Theaterstück

Kontakt:
Diakonie Fachstelle Sucht®, Christel Botterbusch, Rolandstr. 10, 44145 Dortmund 0231/8494461,  bfs@diakoniedortmund.de  , Sprechstunde: montags 15.00 – 16.00 oder nach telef. Vereinbarung

26.8.2010/rr