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01.09.2011 13:18 Alter: 6 yrs

„Grenzgänge“ im zweiten Halbjahr


Axel Rolfsmeier und Ilda Kolenda vom Diakonischen Werk referieren auf Einladung von Pfarrer Wolfgang Buchholz (Mitte) über die Situation der Flüchtlinge in Hacheney.

Veranstaltungen zum Jahresthema „Flüchtlinge“ der Evangelischen Kirche

DORTMUND -  Mit einem Kinoereignis startet das Programm von „Grenzgänge – Flüchtlinge in Dortmund und Lünen“ in sein zweites Halbjahr. „Welcome“ heißt der Film, der beim Kinogottesdienst am Freitag, 16. September (19.30 Gottesdienst mit Filmszenen, 21.30 Film in voller Länge) in der Stadtkirche St. Reinoldi gezeigt wird. „Welcome“ beschreibt das Schicksal eines von tausenden minderjährigen Flüchtlingen, die die Grenzen Europas ohne Begleitung Erwachsener überschreiten.

Am gleichen Abend  eröffnet die Kirchengemeinde Brackel (19 Uhr, Kirche am Hellweg) die Fotoausstellung „… und hoffentlich wird morgen alles gut!“ der Fotografien Cornelia Suhan. Die Fotografien erzählen von 12 Flüchtlingen mit ihren Ängsten, Träumen und Hoffnungen. Die Ausstellung ist bis zum 14. Oktober (montags bis freitags von 15 bis 17 Uhr) zu sehen.

In St. Reinoldi predigt zwei Tage später (18. September, 11.30 Uhr) Pfarrer Helge Homann, Landeskirchlicher Beauftragter für Zuwanderungsarbeit zum Thema. Mit diesem Gottesdienst wird die Predigtreihe zu dem Jahresthema „Grenzgänge“ der Evangelischen Kirche wieder aufgenommen. Weitere Termine der Reihe sind am 16. Oktober (11.30 Uhr, St. Reinoldi) und 29. November (Gottesdienst zum Welt-Aids-Tag, 19.30, Marienkirche).

Einen Gottesdienst mitten in der Fotoausstellung gestalten am 25. September (10 Uhr) in der Brackeler Kirche am Hellweg Mitarbeitende aus Projekten, die sich Flüchtlingen in Dortmund zuwenden.

Ebenfalls in der Brackeler Kirche wirft die Veranstaltung „Grenzgängerinnen“ einen Blick auf die besondere Situation von Flüchtlingsfrauen (30. September, 19 Uhr).

Unter der Schirmherrschaft von Bürgermeisterin Birgit Jörder steht ein Vortrag mit Podiumsgespräch zum Thema „Resilienz“, die seelische Widerstandskraft, die belastende Krisensituationen unbeschadet überstehen lässt (6. Oktober, 17 Uhr im Reinoldinum, Schwanenwall 34)

Roma, die in den Kosovo abgeschoben werden, sind Thema der Veranstaltung „Fremde Heimat Europa?“ (11. Oktober, 19.30 Uhr, Kana-Suppenküche, Mallinckrodtstr. 114).  Das Besondere: Bei der Veranstaltung werden Mitarbeitende des Ökumenischen Hilfswerks (EHO) aus Novi Sad zu Gast sein. Sie können darüber berichten, dass viele der Abgeschobenen in den Roma-Siedlungen untertauchen.  In Dortmund werden die Roma oft als Bedrohung angesehen. Bis auf ein hartes Vorgehen von Behörden und Polizei herrscht Ratlosigkeit im Umgang mit ihnen. Der Abend soll auch dazu dienen, von den Erfahrungen des Ökumenischen Hilfswerks zu lernen.

Am gleichen Abend (11. Oktober, 19 Uhr, Reinoldinum) beschäftigt sich die Veranstaltung „illegal“ mit dem Geschäft der Menschenhändler.

Um „Frauen und Flucht unter weiblichen Bedingungen“ geht es am 13. Oktober (15 Uhr, VKK, Jägerstr. 5).

„Endstation Sehnsucht“ heißt ein Filmabend im Gemeindehaus Asseln (Asselner Hellweg 161), der am 18 Oktober (19 Uhr) von vier nigerianischen Mädchen erzählt, die, vom vermeintlichen Reichtum Europas verführt, in die Fänge brutaler Frauenhändler geraten. Nach dem Film wird Andrea Hitzke von der Mitternachtsmission über die Situation von afrikanischen Frauen in Dortmund berichten, die Opfer von Menschenhandel geworden sind.

Aktuelle Informationen zu den Veranstaltungen gibt es unter www.grenzgaenge-vkk.de . Ein Programmheft ist im Reinoldiforum an der Stadtkirche St. Reinoldi erhältlich.

29.8.2011/UB

"Grenzgänge"-Programm 2. Halbjahr

Berichte über "Grenzgänge"-Veranstaltungen