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05.01.2011 10:30 Alter: 7 yrs

Grenzgänge – Flüchtlinge in Dortmund und Lünen


Grenzgänge - Flüchtlinge in Dortmund und Lünen

Die Thematik rund um Flüchtlinge und Asyl ist im Bereich der Evangelischen Kirche Dortmund und Lünen das durchgehende Jahresthema 2011. Zahlreiche Veranstaltungen, Ausstellungen und Aktionen sind geplant. Ein umfangreicher Flyer ist in allen kirchlichen und diakonischen Einrichtungen erhältlich. Aktuelle Informationen und Veranstaltungshinweise gibt es unter www.grenzgaenge-vkk.de.

Zum Start schreibt Superintendent Paul-Gerhardt Stamm, Vorstandsvositzender der Ev. Kirche und Aufsichtsratsvorsitzender des Diakonischen Werkes:

"Flüchtlinge? Das ist für viele Menschen ein Randthema geworden. Dabei wird leicht vergessen, dass Tausende von Menschen immer noch auf der Flucht sind. Sie sehen sich durch Krieg, Hunger, Naturkatastrophen oder aus religiösen und ethnischen Gründen gezwungen, ihre Heimat auf der Suche nach einem besseren Leben zu verlassen und – im wahrsten Sinne des Wortes – Grenzen zu überschreiten. Nicht selten stoßen sie dabei nach ihrer Ankunft in einem fremden Land auf neue Grenzen.

Im Jahr 2010 wurden in Dortmund etwa 7046 registrierte Flüchtlinge gezählt, davon waren 436 unbegleitete Minderjährige. Sie alle haben Grenzerfahrungen gemacht, die sie mitbringen. Wir als Menschen, die in dieser Stadt leben, hören von einer Wirklichkeit, die uns fremd ist.

Es ist eine gute biblische Tradition, dass wir uns solidarisch zeigen mit Menschen auf der Flucht. „Ich bin fremd gewesen und ihr habt mich aufgenommen“, sagt Jesus Christus (Mt 25,35). Deshalb sind wir aufgefordert, das Leben der Menschen, die uns brauchen, kennen zu lernen, ihre Fluchtgeschichten zu hören und unsere eigenen Grenzen durch die Begegnung zu überwinden. Die Evangelische Kirche in Dortmund und Lünen macht aus diesen Gründen das Thema „Flüchtlinge“ zu ihrem Schwerpunkt: „Grenzgänge – Flüchtlinge in Dortmund und Lünen“ haben wir das Jahr 2011 überschrieben. Mit Begegnungen, Informationsveranstaltungen, Ausstellungen und einer Gottesdienstreihe möchten wir für die Not der Menschen sensibilisieren.

Als Vorstandsvorsitzender lade ich Sie herzlich ein, mit allen, die dieses Thema vorbereitet haben, zu „Grenzgängern“ zu werden, um eben dadurch Grenzen zu überwinden."

 

Wer Näheres zum Thema Flüchtlinge, Asyl, Erstaufnahme Hacheney wissen möchte oder sich ehrenamtlich engagieren möchte (z. B. als Vormund für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge), kann sich an das Sozialbüro des Diakonischen Werkes wenden - Axel Rolfsmeier, Tel. 0231 84 94 616.

5.1.2011