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21.07.2017 08:42 Alter: 31 days

Fünf Jahre MobiFlex aktiv: Lachende Gesichter statt Einsamkeit und Alkohol


In der Sternstraße feierten die Teilnehmer von MobiFlex aktiv ein selbst organisiertes Fest.

Etwa 120 Dortmunder Menschen mit einer chronischen Abhängigkeitserkrankung betreut die Diakonie an der Sternstraße. Viele von ihnen leben in sozialer Isolation, ihr einziger Ansprechpartner sind häufig die Mitarbeitenden des Betreuten Wohnens MobiFlex. Vor fünf Jahren haben die Verantwortlichen deshalb MobiFlex aktiv gegründet, ein Freizeitprojekt, das auf diese Menschen zugeschnitten ist und ihnen ermöglicht, gemeinsam vor die Tür zu gehen, sich auszutauschen und aktiv zu sein.

 

Der wichtigste Punkt ist: Die Zeit, die entsteht, wenn kein Alkohol mehr konsumiert wird, wird gefüllt, die Klienten entdecken Dinge, für die es sich lohnt, auf den Alkohol zu verzichten. Am Donnerstag, 20. Juli 2017, feierte das Projekt sein fünfjähriges Bestehen im Diakoniezentrum in der Sternstraße.


MobiFlex aktiv stellt den zeitlichen und personellen Rahmen für das Projekt, doch Ideen, Vorschläge, Abläufe und die Organisation selbst, kommen von den Teilnehmern. So lag auch die Fünfjahrsfeier ganz in den Händen der Teilnehmer, die sich regelmäßig im Monat treffen: Derzeit gibt es wöchentlich einen offenen Treff mit gemeinsamem Frühstück, danach kreatives Gestalten, Tischtennis oder andere Spiele. Zweimal im Monat gibt es einen Koch- und Spieltreff, dreimal pro Monat einen gemeinsamen Ausflug. Einmal jährlich gibt es eine fünftägige Fahrt in die Eifel in ein Selbstversorgerhaus.


Die Eintritts-, Fahrt- und Lebensmittelkosten müssen die Klienten selbst aufbringen, die Personalkosten werden aus Spenden finanziert. Die Erfolge können sich sehen lassen: Kontakte, Freundschaften, die sich gebildet haben, ein selbstgestalteter Kunstkalender, Menschen, die sich wieder trauen, ihre Wohnung zu verlassen, sich sogar mit neugewonnenen Bekanntschaften treffen und ihre Zeit konsumfrei miteinander verbringen. Lachende Gesichter statt depressiver Einsamkeit. Menschen, die dank MobiFlex aktiv abstinent geworden sind – und es bleiben.

 

Info: Das Freizeitprojekt MobiFlex aktiv lebt vom eigenen Engagement der Teilnehmer, die Ausflüge und Gruppenaktivitäten selbst vorschlagen, organisieren und finanzieren. Die Personalkosten der Betreuungskräfte werden durch Spenden getragen. Deswegen ist die Diakonie für Ihre Unterstützung dankbar. Spenden unter Betreff „MobiFlex aktiv“ an: Sparkasse Dortmund, IBAN: DE90440501990001777777, BIC: DORTDE33XXX

 

21.07.2017/tc