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Aktuelles aus der Diakonie

26.09.2017 09:23 Alter: 81 days

Fachtag der Diakonie bringt Menschen der Wohnungslosenhilfe in Dortmund zusammen


Über 80 Menschen, die sich in Dortmund fachlich für Wohnungslose engagieren, diskutierten im Wichernhaus auf Einladung der Diakonie.

Über 1700 Menschen, die wohnungslos oder in akuter Gefahr sind, ihre Wohnung zu verlieren, betreut die Zentrale Beratungsstelle für wohnungslose Menschen (ZBS) der Diakonie in Dortmund. Zum 40-jährigen Bestehen der ZBS veranstaltete die Diakonie am vergangenen Montag, 25. September 2017, einen Fachtag mit den Gestaltern und Entscheidern des Dortmunder Hilfesystems im Wichern Kultur- und Tagungszentrum.

Wie ist die Situation der wohnungslosen Menschen in unserer Stadt und welche Vernetzungen der einzelnen Träger sollten ausgebaut werden? Gemeinsam mit über 80 Gästen, bestehend aus Kooperationspartnern, Ehrenamtlichen, Politikern und der Fachöffentlichkeit, tauschte sich die Diakonie mit Blick auf den Anstieg der Wohnungslosenzahlen in unserer Region aus. Darunter Michael Wedershofen vom Kostenträger Landschaftsverband Westfalen-Lippe, Jan Orlt vom Ev. Fachverband Wohnungslosenhilfe Rheinland-Westfalen-Lippe sowie Mitglieder des Sozialausschusses der Stadt Dortmund. Beteiligte Träger und Vereine in Dortmund waren unter anderem Bodo e.V., das Gasthaus, der Verbund Sozialtherapeutischer Einrichtungen e.V. (VSE), Kana e.V. und der Verein „Aufsuchende medizinische Hilfen für wohnungslose Menschen in Dortmund“.

Zahlreiche wohnungslose Klienten kamen per Video, Tonaufnahme und durch ein Fotoprojekt der Diakonie zu Wort, lieferten Verbesserungsvorschläge, äußerten Lob und Dankbarkeit und verschafften Einblicke in ihren Lebensalltag auf der Straße und in den Hilfeeinrichtungen. In einer Gruppenarbeit wurden Problemstellungen und Fragen definiert, die abschließend mit den beteiligten Mitgliedern des Sozialausschusses diskutiert wurden.

Übereinstimmend kam hier der Bedarf nach einer noch engeren Verzahnung der Angebote auf, damit auch Menschen, die bewusst keine Hilfe in Anspruch nehmen wollen oder können, besser erreicht werden. Ein Vorschlag war die Schaffung von Lotsen durch das Gesamtsystem. Grundsätzlich betonten alle Teilnehmer eine benötigte Aufstockung des Personals und der Mittel im Bereich der Wohnungslosenhilfe durch die Politik. Die menschenwürdige Unterbringung aller Obdachlosen in Dortmund, unabhängig von Herkunft oder sozialrechtlichem Status, sei das gemeinsame Ziel. „Die Arbeit gegen Wohnungslosigkeit ist eine elementare Aufgabe der Diakonie. Seit 40 Jahren setzen wir uns für diese Menschen ein. Auch zukünftig bleiben wir für sie ein starker Partner“, betonte Diakonie-Geschäftsführerin Anne Rabenschlag. 250.000 Euro der Eigenmittel des Diakonischen Werkes Dortmund und Lünen fließen jährlich in die Wohnungslosenhilfe.

Der Fachtag zum 40-jährigen Bestehen der ZBS ist Teil des Monats der Diakonie #einfachdiakonie, in dem das Diakonische Werk zahlreiche seiner Arbeitsgebiete in den Blickpunkt der Öffentlichkeit stellt.

 

 

 

Hier gibt es ein Video über die Arbeit, die Inhalte und die Menschen der Beratungsstelle in Dortmund!

 

 

Weitere Informationen zur ZBS gibt es hier!

 

26.09.2017/tc