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09.09.2015 11:58 Alter: 2 yrs

Evangelische Kirche bietet der Stadt Unterstützung an


Tausende von Flüchtlingen sind in den letzten Tagen in Dortmund angekommen. Die Evangelische Kirche in Dortmund bietet der Stadt Unterstützung an, „diese Menschen in Not angemessen und freundlich zu empfangen“. So formulierte es jetzt Ulf Schlüter, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises, in einem Schreiben an Oberbürgermeister Ullrich Sierau.

Über die Lösung der Wohnraumfrage, so Schlüter, ist der Kirchenkreis mit Stadtdirektor Jörg Stüdemann im Gespräch. Verschiedene Gebäude, die im Besitz der Kirche sind, werden dafür angeboten. Das Diakonische Werk bereitet sich kurzfristig auf die Übernahme weiterer Flüchtlingsunterkünfte vor. Es beteiligt sich aktuell an der logistischen Verarbeitung der umfangreichen Sachspenden am Bahnhof und im Dietrich-Keuning-Haus.

Superintendent Schlüter versicherte darüber hinaus das kirchliche Engagement an einer weiteren Stelle. „Beim Einsatz gegenüber den Rechtsextremisten, die auf dem Rücken der flüchtenden Menschen ihre menschenverachtende Weltanschauung verbreiten wollen.“

Schlüter betont in dem Schreiben, dass die Evangelische Kirche beeindruckt von der Hilfsbereitschaft der Dortmunder Bürgerinnen und Bürger ist. „Das breite und spontane Engagement ist ein großartiges Zeichen einer weltoffenen Humanität; gerade angesichts unserer deutschen Geschichte ist dies von hoher Bedeutung.“ Ebenfalls beeindruckend sei die logistische Leistung und die hohe organisatorische Kompetenz der Stadtverwaltung.

Schlüter verspricht: „Die Kirchengemeinden und Arbeitsbereiche der Evangelischen Kirche werden auch künftig daran mitwirken, dass in Dortmund Vernunft und Menschlilchkeit die Atmosphäre und das Denken prägen.“

Pressemitteilung des Ev. Kirchenkreises Dortmund/9.9.2015