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Aktuelles aus der Diakonie

22.03.2010 10:53 Alter: 8 yrs

Europäisches Jahr 2010 eröffnet - Diakonie führt eins von vierzig Leuchtturmprojekten bundesweit durch


Europäisches Jahr 2010

Im Rahmen des europäischen Jahres gegen Armut und soziale Ausgrenzung haben sich mehr als 8oo Träger bundesweit beworben. 40 Projekte wurden ausgewählt – eines davon wird vom Diakonischen Werk Dortmund und Lünen durchgeführt.

„Wir sind sehr froh, dass wir durch dieses Projekt in der lokalen Flüchtlingsberatung ein Angebot für geduldete Menschen durchführen können“ freut sich Diakoniegeschäftsführerin Anne Rabenschlag.

Die Flüchtlingsarbeit ist ein traditioneller Aufgabenbereich des Diakonischen Werkes Dortmund und Lünen. Diese Arbeit umfasst die Asylverfahrens-, kommunale- und Rückehrberatung.
 
Nach dem Asylverfahren und der Entscheidung des Bundesamtes für Flüchtlinge und Migration (BAMF) wird eine kleine Gruppe anerkannt. Die Mehrheit aber wird abgelehnt und erhält somit die sog. Duldung. Diese Duldung stellt keine Berechtigung auf den Besuch eines Sprachkurses, einen Aufenthalt, eine Wohnung oder Ausbildung dar.

Währenddessen sind Flüchtlinge weiterhin motiviert und hoffen auf eine Besserung ihrer Situation. Doch sie stellen immer wieder fest, dass sie sich in der aufnehmenden Gesellschaft nicht auskennen und wissen, dass sie von Menschen abhängig sind, die ihnen eine Stütze sein könnten, um sich in der neuen Umwelt orientieren zu können.

Mit dem Projekt „Vernetzung und Strukturierung von haupt- und ehrenamtlicher Flüchtlingshilfe für geduldete Flüchtlinge“ wird ein zusätzliches Beratungsangebot für diese Gruppe von Menschen gewährleistet.
Darüber hinaus wird ein Ehrenamtlichenpool aufgebaut werden.  Hier sollen Ehrenamtliche geschult werden, um sich anschließend in den Alltag der Flüchtlinge so einzubringen, dass sie auf ihre Bedürfnisse und Anliegen eingehen können. Für die Ehrenamtliche steht die hauptamtliche Mitarbeiterin des Diakonischen Werkes beratend und unterstützend zur Verfügung und organisiert die Einsätze.

„Menschen unterschiedlicher Kulturen zusammenzubringen ist ein wichtiger Bestandteil unser Arbeit für und mit Migranten“ stellt Fachbereichsleiter Werner Bracht fest und ergänzt „Im Ehrenamt kann man tatkräftig helfen – Hilfe die ankommt“

Die Unterstützung durch das Element des Ehrenamts stellt  eine Stütze für Flüchtlinge dar, indem Menschlichkeit, Akzeptanz und Zugehörigkeit vermittelt werden. Trotz fehlendem Aufenthaltsstatus wird mit den Flüchtlingen durch das Projekt und den ehrenamtlichen Einsatz möglichst ressourcenorientiert gearbeitet.

Auch  über das Europäische Jahr hinaus werden diese Hilfebeziehungen Bestand haben.

Ehrenamtliche gesucht „Wir hoffen Sie als Leserin und Leser damit ermutigen zu können, sich auch für diese Gruppe  von Menschen einzubringen. Mit Ihrer Unterstützung können Gefühle wie Hoffnungslosigkeit, Frustration und Nichtsnutzigkeit bis hin zur Resignation abgebaut werden. Ihr Einbringen wird vielen Menschen helfen“ ergänzen Zahra Kazkaz und Axel Rolfsmeier vom Sozialbüro der Diakonie. Hier wird das Projekt durchgeführt.

Sie erreichen uns:

Diakonisches Werk Dortmund und Lünen gGmbH
Sozialbüro – Projekt zum Europäischen  Jahr 2010 zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung
Rolandstr. 10 - 44145 Dortmund
Ansprechspartnerin: Zahra Kazkaz
Tel.: 0231 – 84 94 620
e-Mail: kazkaz@diakoniedortmund.de   


Weitere Informationen zum europäischen Jahr 2010 gegen Armut und soziale Ausgrenzung auch auf www.mit-neuem-mut.de

22.3.2010/Axel Rolfsmeier