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30.11.2016 16:09 Alter: 352 days

Eröffnung des Casa Copiilor in der Mallinckrodtstr. 58 - Gemeinsames Lernen von rumänischen Müttern und Kindern hat jetzt einen Ort


Casa Copiilor in der Mallinckrodtstr. 58 - Foto: Stephan Schütze

Es war ein klein wenig wie Weihnachten. Tagelang haben die Kinder dem großen Ereignis entgegengefiebert. Am 1. Dezember war es soweit. Das „Casa Copiilor“ in der Mallinckrodtstraße hat zum ersten Mal seine kleinen Gäste begrüßt. Casa Copiilor ist rumänisch und heißt „Haus der Kinder“. Und genau das soll es sein. Ein Haus, sogar ein Stück weit eine Heimat für Kinder, vor allem aus Osteuropa - und übrigens auch für deren Mütter.

Das Diakonische Werk Dortmund und das Jugendamt der Stadt Dortmund haben dieses Integrationsprojekt gemeinsam geschaffen. Die Diakoniewerkstatt „Passgenau“ hat die Räume umgebaut und kindgerecht eingerichtet. Eva Jäckel von der Diakonie kümmert sich gemeinsam mit einem sechsköpfigen, großteils muttersprachlichemTeam jeden Nachmittag um die Kinder. Dabei geht es zunächst um das gemeinsame Spiel und natürlich auch um Angebote für die Mütter. Zwei große Räume mit einer kleinen Küche stehen ihnen dafür zur Verfügung. Die Diakonie bringt für dieses neue Projekt Erfahrung mit, denn wenige Meter weiter, auf dem Nordmarkt, hatte sie bereits ein Spielmobil für Kinder auf die Beine gestellt.

Offiziell eröffnet wurde das Casa Copiilor Ende November. Anne Rabenschlag, die Geschäftsführerin des Diakonischen Werks Dortmund und Stadträtin Daniela Schneckenburger waren zur Begrüßung gekommen. Unter den Gästen waren  auch Friedhelm Sohn, Vorsitzender des Kinder- und Jugendausschusses, und Stadtdirektor Jörg Stüdemann. Noch sei alles etwas provisorisch, sagte Anne Rabenschlag, doch sie freute sich über den Startpunkt einer tollen Entwicklung. 3.500 Kinder und Jugendliche seien in der letzten Zeit nach Dortmund gekommen, so Daniela Schneckenburger. Sie würden gemeinsam mit ihren Eltern hier einen Neuanfang suchen. „Und den wollen wir unterstützen.“ Das neue Haus der Kinder sei von daher auch ein Angebot zur Integration und zur Hinführung in unser Bildungssystem. „Ich wünsche dem Haus“, so die Stadträtin, „dass es immer voll ist, voll mit frohen Kindern und Müttern.“

30.11.2016/ubi