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04.10.2013 10:05 Alter: 4 yrs

Dortmunderin organisiert UK-Geschenkabos für Obdachloseneinrichtungen


Barbara Köster,  Zentrale Beratungsstelle für Wohnungslose, zusammen mit ihrer Klientin Heike Werner und der Abo-Organisatorin Monika Dürger (v.l.).

DORTMUND – Wie kann man mit kleinen Mitteln etwas zum Positiven bewegen? Diese Frage hat sich Monika Dürger gestellt und eine nicht alltägliche Antwort darauf gefunden. Die 61jährige Dortmunderin hat Geschenkabonnements der UK organisiert.

Die Abos gehen nicht an einzelne Personen, sondern an Einrichtungen der Obdachlosenhilfe. Dürger ist davon überzeugt, dass Menschen, die in Armut sind, „nicht nur vom Brot alleine leben“. Unsere Gesellschaft sei eine der reichsten auf der Erde und würde den Armen die angemessene Teilhabe an ihr verwehren. Ein Stück solcher Teilhabe sei Kultur, sei Information und eben deshalb auch eine Zeitung.

Insgesamt sechs unterschiedliche Dortmunder Einrichtungen können sich deshalb seit April über ein kostenfreies UK-Abonnement freuen. Dürger hatte zuvor mit ihnen Kontakt aufgenommen und bekam eine erfreute Rückmeldung. Das sei „eine tolle Idee“. Von der Bahnhofsmission, die bereits seit Jahren für ihre Gäste UKs ausliegen hat, weiß Dürger, dass sie gerne gelesen werden. Sie selbst bezahlt ein Abo aus eigener Tasche, die restlichen Geschenkabonnements finanziert das ObdachlosenKaffee an der Stadtkirche St. Reinoldi. Dürger arbeitet hier seit Jahren engagiert mit und fördert das ObdachlosenKaffee.  „Es ist gut, sich zu vernetzen und gemeinsam an dem Reich Gottes mitzubauen. So verstehe ich die Botschaft Jesu.“, sagt sie und weist auf die Bibel hin: „Der Arme, der wenig gibt, hat mehr getan, als der Reiche, der relativ viel gibt“.

Warum, wenn es um ein Geschenkabo geht, ausgerechnet UK und nicht eine Tageszeitung? Weil man in den Tageszeitungen wenig mitbekommt, wenn es um christliche Gedanken geht, ist ihre Antwort. „Ich bin sicher, dass wir als Christen einen Auftrag haben.“ Hiervon stünde in Tageszeitungen nichts. „UK kann positiv wirken und die Menschen spüren lassen, dass sie Kinder Gottes sind“.

Dürger ist in Münster geboren, hat in Bochum Wirtschaftswissenschaften studiert und lebt seit langem in Dortmund. Hier war sie Presbyterin in der St. Reinoldi-Gemeinde und engagiert sich im Obdachlosenbereich. Ihr Wunsch ist, dass solche Geschenkabos an diakonisch tätige Einrichtungen zur Regel werden. Ob aus Privatspenden oder Diakoniemitteln der Gemeinden finanziert. Pfarrer Ulrich Dröge hat bereits signalisiert, sich darum zu kümmern.

4.10.2013/UBI - Übernahme von UK Dortmund

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