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10.05.2012 13:30 Alter: 6 yrs

Das diakonische Integrationsprojekt CAP-Lebensmittelmarkt kommt nach Lünen


Die Diakonie und viele Unterstützer gehen sehr optimistisch auf das Projekt CAP-Markt zu.

Die Diakonische IntegrationsBetriebe Dortmund-Bochum-Lünen gGmbH, eine Tochtergesellschaft des Diakonischen Werkes Dortmund Lünen, kann den ersten CAP-Lebensmittelmarkt in Lünen starten. Voraussichtlich im September ist es soweit.

Das seit einigen Jahren leerstehende Gebäude in der Friedrichstr. 64 wird nun bald durch Handwerker aller Couleur in einen modernen Lebensmittelmarkt verwandelt. „Für unsere Gewerbeimmobilie hier hätten wir uns keine schönere Nutzung vorstellen können als den geplanten CAP-Markt“, freut sich Norbert Haeser, Leiter des VIVAWEST Kundencenters in Lünen. „Das Projekt ist absolut unterstützungswürdig und ein Gewinn fürs Quartier. Wir sind davon überzeugt, dass die positiven Rahmenbedingungen des Quartiers auch die Grundlage für den nachhaltigen Geschäftsbetrieb des Marktes darstellen.“

Wichtig und bereichernd ist der CAP-Markt auch für das Leben im Wohngebiet Geistviertel: Er sichert die Nahversorgung mit Lebensmitteln – insbesondere für die älteren Menschen – wieder und wird viele Service-Leistungen bieten wie Lieferservice und Begleitetes Einkaufen. Er wird ein echter Treffpunkt im Stadtteil.

Die Marke "CAP" steht für „Handicap“, der Lebensmittelmarkt ist ein Integrationsbetrieb, in dem Mitarbeiter mit Behinderung neben Mitarbeitern ohne Behinderung arbeiten. Ein CAP-Markt bietet vor allem behinderten Menschen einen interessanten und anspruchsvollen Arbeitsplatz. Von den etwa 20 Mitarbeitern, die diesen ungewöhnlichen Lebensmittelmarkt betreiben, ist die Hälfte zu mind. 50 % behindert.

„Der CAP-Markt ist eine sehr gute Chance für Menschen mit Behinderung auf dem ersten Arbeitsmarkt Fuß zu fassen“, so Werner Bracht, Geschäftsführer der Diakonischen Integrationsbetriebe Dortmund-Bochum-Lünen gemeinnützige GmbH. Der Grundgedanke für dieses außergewöhnliche Engagement der Diakonie im Lebensmittelhandel ist es, die Arbeitssituation für Menschen mit Behinderung zu verbessern und ihre Beschäftigungsmöglichkeiten zu erweitern.

Partner des CAP-Marktes ist die Edeka-Gruppe. Mit Unterstützung der Aktion Mensch, weiterer Stiftungen, des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe, der Stadt Lünen und mit Eigenmitteln will die Diakonie das ungewöhnliche diakonische Vorhaben realisieren.
Als „herausragendes inklusives Projekt, das der Stadt Lünen gut zu Gesicht steht“, bezeichnete Lünens Bürgermeister Hans Wilhelm Stodollick die Neueröffnung des CAP-Marktes: „Mit diesem Markt haben wir die letzte Lücke in der Nahversorgung geschlossen.“ Dies sei jetzt nach zahlreichen Gesprächen mit vielen Akteuren gelungen. Stodollick: „Wir sind nunmehr sehr froh darüber, dass wir mit der Diakonie einen starken und verlässlichen Partner gefunden haben.“

Auch der Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Lünen, Winfried Moselewski, freut sich über den neuen CAP-Markt: „Ein tolles Projekt, richtig gut für die Menschen, die da arbeiten oder wohnen.“

Inzwischen gibt es 87 CAP-Märkte im Bundesgebiet (in fast allen Bundesländern), in denen rund 1.200 Mitarbeiter – davon rund 650 Mitarbeiter mit Behinderung – einen neuen Arbeitsplatz mit "Mehrwert" gefunden haben.

Die Diakonische Integrationsbetriebe Dortmund-Bochum-Lünen gemeinnützige GmbH betreibt bereits sehr erfolgreich einen CAP-Markt in Bochum-Laer, Alte Wittener Straße 1a-3b.

Weitere Informationen unter:
www.cap-markt.de

Bilder des CAP-Marktes in Bochum (pdf)