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06.11.2013 19:47 Alter: 4 yrs

"Bomben-Aktion" für Ev. Altenhilfezentrum Fritz-Heuner-Heim


Evakuierung des Ev. Altenzentrums Fritz-Heuner-Heim


Das kommt ja nicht alle Tage vor: Ein ungewöhnlich großer Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg ist am Sonntag in Dortmund unschädlich gemacht worden und machte eine Evakuierung von ca. 20.000 Menschen in Hombruch und Umgebung nötig. Mittendrin das Ev. Altenzentrum Fritz-Heuner-Heim, das am vergangenen Sonntag komplett geräumt werden musste und Mitarbeiter vor größte logistische Herausforderungen stellte.

 

Evakuiert wurden 92 Bewohner aus Pflegeheim und angeschlossenen Altenwohnungen, davon 10 Menschen in das Ev. Krankenhaus Witten. Die anderen fanden am Sonntag eine angenehme und  freundliche Aufnahme im benachbarten Feierabendhaus in Witten. Mit einem großen Reisebus der Dortmunder Feuerwehr, 16 Rettungswagen sowie einigen Rollstuhltransportern wurden sie nach Witten gebracht – gegen Mittag herrschte vor dem Altenzentrum Hochbetrieb. Bewohner, die eine besondere Begleitung und ruhige Atmosphäre brauchen, wurden in der Tagespflege der Feierabendhäuser beschäftigt, die übrigen im großen Café. Die Evakuierung begann morgens um 9 Uhr und war erst am Abend um 19.30 Uhr abgeschlossen.

 

Mitgeholfen und begleitet haben alle Mitarbeiter des Fritz-Heuner-Heims und natürlich etliche Kolleginnen und Kollegen aus Witten. Am Evakuierungstag profitierte man von der guten und gründlichen Vorbereitung - spontane Problembewältigung natürlich nicht ausgeschlossen. Jeweils ein Organisationsleitungsteam stand bei den Transporten in Dortmund und Witten bereit. Transportiert wurde per Bus/ Kleinbus, Behindertenfahrdienst und mit 2 Transportzügen des Katastrophenschutzes aus dem Kreis Soest (Lippstadt/ Geseke) und Ennepe- Ruhr.


So in etwa verlief der Tag: 
9 Uhr waren alle aufgestanden, angekleidet, hatten gefrühstückt, und waren abfahrbereit (an sich schon eine Meisterleistung der Pflegenden) - bei Ankunft in Witten: kalte und warme Getränke sowie Kekse - der eigentlich  geplante  Sonntagsgottesdienst musste leider ausfallen, weil der Transport länger als erwartet dauerte - Mittagessen - ein Klavierspieler machte Kaffeehausmusik - natürlich Kaffee und Kuchen und weitere Unterhaltung - schließlich der Rückweg und Abendessen in der Eirichtung. Das Wichtigste: Alle sind wieder wohlbehalten zurückgekehrt – eine Bewohnerin: „Hier könnten wir öfter mal hinfahren“.

 

Nun wird das Ganze noch einmal nachbereitet - u. a.in einem Gespräch  mit Heimaufsicht und Feuerwehr, um noch besser vorbereitet zu sein auf solche außergewöhnlichen Ereignisse.

 

Einrichtung und Träger lobten die Bereitschaft der Mitarbeiter und danken allen Helfern und Unterstützern - und nicht zuletzt den Dortmunder Bombenentschärfer.

Hier einige bildliche Eindrücke dieses außergewöhnlichen Tages

Mehr zum Ev. Altenzentrum Fritz-Heuner-Heim

6.11.2013/FG

 

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