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03.11.2014 12:23 Alter: 3 yrs

Beides im Grunde ein Tabu - Fachtag zu Sucht und Alter


Referenten und Veranstalter des Fachtages "Sucht und Alter"

Sucht und Alter - erstmalig wurde in Dortmund die oft ignorierte Verbindung beider Themen in Form einer Fachtagung am 30. Oktober verdeutlicht. Über 80 Teilnehmer aus der Altenhilfe und der Suchtkrankenhilfe, darunter viele Ehrenamtliche aus Besuchsdiensten, Gemeinden und der Suchtselbsthilfe, kamen auf Einladung des Diakonischen Werkes zusammen und sorgten engagiert für die oft fehlende Verknüpfung.

Dr. Thomas Finkbeiner, Chefarzt der Abteilung Psychiatrie und Psychotherapie am Ev. Krankenhaus Lütgendortmund stellte dar, dass suchtkranke alte Menschen einer doppelten Stigmatisierung unterliegen – Suchterkrankungen werden in unserer Gesellschaft ebenso tabuisiert wie das Alter. Die Kooperation zwischen Suchtkrankenhilfe und  Altenhilfe innerhalb des Diakonischen Werkes Dortmund und Lünen gGmbH, in die auch das Evangelische Krankenhaus Lügendortmund einbezogen ist, sei etwas Besonderes. Viele Institutionen seien noch nicht so weit. Er kritisierte, dass seine ärztlichen Kollegen älteren Menschen viel zu häufig abhängig machende Medikamente verschreiben.

Herr Brügge vom Suchtselbsthilfeverband "Blaues Kreuz in Deutschland" warb dafür, dass die Suchtselbsthilfe sich für ältere Menschen öffnet. Selbsthilfegruppen könnten sich z. B. in Altenheimen treffen. Sinnvoll seien auch Hausbesuche bei Älteren, die nicht mehr so mobil seien.

Die gut besuchten Workshops „Freie Zeit sinnvoll gestalten – aber wie“  und „Abhängigkeit erkennen und ansprechen“ wurden wie die Infostände der  Suchtselbsthilfe und Seniorenbüros lebhaft zum Erfahrungsaustausch und für Absprachen zur weiteren Zusammenarbeit genutzt.

Fazit mehrerer Teilnehmer: „Ein gelungener Tag – aber erst ein Anfang. Wir kommen gerne wieder zu einer Nachfolgeveranstaltung.“

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03.11.2014/CB