Menü

Diakonie ist Begegnung.

Die Evangelischen Altenzentren.

Diakonie ist Kultur.

Der Diakoniechor CHORiander.

Diakonie ist Dienst-Leistung.

Das Sozialkaufhaus.

Diakonie ist Hand-Werk.

Passgenau.

Diakonie ist mobile Hilfe.

Diakoniestationen.

Möchten Sie bei uns einsteigen?

Mitarbeit in der Pflege!

Diakonie findet Wege.

Beratung und Begleitung.

Aktuelles aus der Diakonie

23.12.2010 19:20 Alter: 7 yrs

Alle reden über den Winter - Die Wohnunglosehilfe hilft das ganze Jahr


Wohnungslosenhilfe im Winter

Wetterspezialisten prognostizieren einen langen und kalten Winter. Grund genug für den Westfälischen Herbergsverband e.V. (WHV) jetzt, bei den ersten Schneefällen und dem ersten Frost auf die Winterangebote für Wohnungslose aufmerksam zu machen, und mit einer Plakataktion über Anlaufstellen vor Ort zu informieren: Telefonische Notrufe, bei denen sich gefährdete Menschen melden oder gemeldet werden können, sind darauf zu finden.

Flächendeckend werden diese Plakate mit dem Motto „Jeder Mensch braucht ein Zuhause“ in Westfalen in Geschäften und an öffentlichen Orten. „Unser Hilfesystem für Wohnungslose ist mit rund 10.000 Plätzen gut ausgebaut“, erläutert Jan Orlt, Geschäftsführer des WHV. Diese Plätze stehen in den 75 Diensten und Einrichtungen der westfälischen Diakonie zur Verfügung.

So schützen auch in diesem Winter Tagesaufenthalte und Unterkünfte der Wohnungslosenhilfe vor lebensbedrohenden Witterungsverhältnissen. Sie bieten ihnen auch Schutz vor Gewalt und Raum für soziale Kontakte. In einigen Städten gibt es dort warmes Essen sowie die Möglichkeit zur Körper- und Wäschepflege. Dieses Hilfesystem hat in den vergangen Jahren dazu geführt, dass selbst in den Großstädten immer weniger Menschen schutzlos auf der Straße leben müssen.

„Diese Einrichtungen sind selbstverständlich das ganze Jahr über geöffnet. Aber wir wissen, dass sie im Winter noch wichtiger sind als sonst“, so Jan Orlt. Finanziert werden die Angebote vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL), den Kommunen und zu einem erheblichen Teil aus Eigenmitteln der Freien Wohlfahrtspflege – aus Kirchensteuermitteln und Spenden – finanziert.

Der WHV setzt sich auch in diesem Winter wieder dafür ein, dass Unterkünfte, Nachtasyle und Notunterbringungen tags und nachts geöffnet sind und dass der Aufenthalt nicht auf wenige Tage pro Monat befristet bleibt. „Wir setzen uns jetzt wieder für eine Öffnung von U-Bahnstationen, Bahnhöfen und anderen geeigneten öffentlichen Gebäuden ein“, betont Jan Orlt. Ausreichend viele niedrigschwellige Tagesaufenthalte fordert der WHV außerdem. Sie sind das ganze Jahr über notwendig.

Die Wohnungslosenhilfe der Diakonie in Dortmund und Lünen beteiligt sich an der Aktion des WHV, an vielen öffentlichen Orten wird das Plakat zu sehen sein – mit den Dortmunder Notnummern der Zentralen Beratungsstelle (0231 84 94 109) und des Bodelschwinghhauses (0231 58 44 960) sowie der Beratungsstelle für Wohnungslos in Lünen 02306 20 35 011. Alle Einrichtungen des Diakonischen Werkes – Beratungsstellen, Brückentreff, Bodelschwinghhaus, Frauenübernachtungsstelle -  sind auch über den Jahreswechsel geöffnet.

23.12.2010/Diakonie RWL