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01.09.2011 13:40 Alter: 6 yrs

Aktiv für Arbeit und Integration - Stadtteilmütter starten


Projekt "Stadtteilmütter" startet in den Stadtteilen in Dortmund und Bochum

Seit dem 1. März 2011 läuft in den Standorten Dortmund, Bochum und Essen das Modellprojekt Stadtteilmütter in NRW – Aktiv für Arbeit und Integration.

Das Projekt setzt sich aus einem theoretischen und einem praktischen Teil zusammen. In dem theoretischen Teil, der so genannten Qualifizierungsphase werden 5 bzw. 6 Monate lang die angehenden Stadtteilmütter u. A. zu den Themen Erziehung, Gesundheit sowie Ausbildung und Arbeit geschult. Dabei erweitern sie ihre sozialen Kompetenzen und verbessern ihre Kenntnisse der deutschen Sprache.

Im Anschluss daran folgt unmittelbar der praktische Teil. Die Teilnehmerinnen werden ab dem 1. September für 12 Monate und unter fachlicher Anleitung im Rahmen einer Arbeitsgelegenheit in ausgewählten Stadtteilen als Stadtteilmütter aktiv. In Dortmund sind es 20 Frauen mit unterschiedlichen Migrationshintergründen, eine große Bandbreite an Sprachen ist vertreten. Aktiv werden sie in Hörde, Scharnhorst sowie in der Nordstadt.

Für die Stadtteilmütter beginnt also jetzt die eigentliche Arbeit. Sie haben aufgrund ihres Migrationshintergrundes einen besseren Zugang zu anderen Migrantinnen und nehmen mit Ihnen Kontakt auf, informieren und unterstützen auf eine nahe Weise,
z. B. bei Behördengängen, Arztterminen oder durch Begleitungen bei Schulanlässen. Dazu kommt die Mithilfe in bestehenden Elterncafés (z.B. in einer offenen
Ganztagsgrundschule), das „präsent“ sein durch Stadtteilspaziergänge u.a. Ausgestattet mit einem roten Schal und einer Tasche mit der Aufschrift Stadtteilmütter sind sie äußerlich gut erkennbar. Diese deutlichen Symbole sollen die Akzeptanz und Präsenz der Stadtteilmütter in den einzelnen Bezirken verstärken.

Die Tätigkeit der Stadtteilmütter in der  Praxisphase umfasst 30 Stunden pro Woche. Sie geben u. A. die Informationen, die sie während der theoretischen Phase erworben haben, an Familien nicht-deutscher Herkunft weiter. Dabei helfen sie ihnen, sich besser in Deutschland orientieren und integrieren zu können.

Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung -finanziert durch die Jobcenter- bietet den Teilnehmerinnen neue berufliche Perspektiven. Unterstützung, diese zu verwirklichen, erhalten sie von einem Jobcoach, der sie individuell und Ziel führend  durch die ganze Projektzeit begleitet.

Das Diakonische Werk ist Träger des Projekts Stadtteilmütter in Dortmund und Bochum (hier in Kooperation mit der Diakonie Ruhr). Finanziell gefördert wird das Modellprojekt Stadtteilmütter in von der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit gemeinsam mit der Landesregierung, den Jobcentern und der Diakonie den Städten Dortmund, Bochum und Essen, unter der Koordination der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe.
Dabei werden die Stadtteilmütter weiterhin durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Diakonischen Werkes und der Jobcenters unterstützt. Ziel ist
es, durch die Qualifizierungs- und Beschäftigungsphase eine Vermittlung in den 1.Arbeitsmarkt zu erreichen.

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