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04.01.2013 10:59 Alter: 5 yrs

2013: Suchtkrankenhilfe einmal anders – mit Geocaching


Suchtkrankenhilfe mit Geocaching

„Was ist eigentlich Geo-Caching?“ fragten sich die Teilnehmer  des Projektes „Raus aus dem Schneckenhaus“ der Diakonie Fachstelle Sucht®.  Mit  „Raus aus dem Schneckenhaus“ will die Fachstelle alkoholabhängige abstinent lebende Menschen, die sich jahrelang isoliert und Hobbys und Freunde vernachlässigt haben, aus der Isolation führen. An alte Hobbys anknüpfen, Träume („was ich immer schon mal machen wollte“) gemeinsam weiterspinnen und sich für die Umsetzung stark machen, gemeinsam etwas unternehmen – darum geht es in der Gruppe, die sich mittwochs um 16.00 in den Räumen der Fachstelle Sucht, Rolandstr. 10 trifft..

Als eine Studentin der Katholischen Fachhochschule Paderborn das Geocaching vorschlug, reagierten die meisten Teilnehmenden erst zurückhaltend und skeptisch. „Das ist doch was für Kinder und junge Leute“. Doch dann siegte die Neugier. Insgesamt 10 Männer und Frauen aller Altersgruppen machten sich gemeinsam auf, mit Hilfe eines  GPS- Geräts den „Schatz“ zu finden, der in einer Dose irgendwo im Wald versteckt lag.

Dass diese Art der Naturerkundung keineswegs nur für Kinder bestimmt ist, stellten die Teilnehmenden nach dem ersten Treffen im Norden Dortmunds schnell fest. Denn es verlangt durchaus eine gewisse Kondition und Durchhaltevermögen, wenn die Dose nicht gleich zu finden ist. Mancher hatte vorher keine Ahnung, was es überhaupt heißt 5km zu laufen und dabei auch noch die Natur um sich herum zu entdecken. Und wie schön es doch ist, mitten im Wald tief durchzuatmen. Oder sich gegenseitig über Stock und Stein zu helfen, um an das Logbuch zukommen. Die ungewohnten Situationen brachten auch die Zurückhaltenden zum Reden. („Wie weit ist es denn noch?“ - „Laufen wir in die richtige Richtung?“ - „Hast du da hinten schon gesucht?“).

Mit dieser Art des Wanderns sind die Gruppenmitglieder  im Handumdrehen zu Profis geworden. Manch einer war sichtlich misstrauisch, wo dieses „Ding uns jetzt hinführt“, doch waren es genau diejenigen, die das GPS-Gerät später kaum aus der Hand gaben. Die Schritte wurden schneller, wenn die Anzeige verhieß: “ Nur noch 50 Meter!“

Fazit: Unbedingt 2013 wiederholen!

Wenn Sie mehr über „Raus aus dem Schneckenhaus“  erfahren wollen, informiert Sie die Diakonie Fachstelle Sucht gern:

Diakonie Fachstelle Sucht
Christel Botterbusch, Eva Lenkenhoff
Rolandstr. 10
44145 Dortmund
0231/8494461

oder bei Jenö Vajko : 01775383223

4.1.2013/CB