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07.09.2011 13:53 Alter: 6 yrs

100 Tage CAP-Markt in Bochum Laer


Alles andere als schräg: Cap-Markt Macher und Team

Neun Menschen mit Behinderung bietet der CAP-Markt einen interessanten und anspruchsvollen Arbeitsplatz. Das gesamte Team von 18 Mitarbeitenden um den Marktleiter Holger Latza ist über die Aufbauarbeit gut zusammengewachsen und hat schon  manche Stresssituation mit Teamgeist und Engagement überstanden. Die Bevölkerung in Bochum-Laer hat den neuen Lebensmittelmarkt gut angenommen. Etwa 700 Kunden kommen jeden Tag in den CAP-Markt, der inzwischen fester Bestandteil der Gewerbetreibenden und ein echter Treffpunkt im Stadtteil ist.

Neu ist der gemütlich eingerichtete Backshop "CAP Puccino", der mit fair gehandeltem  Kaffee zum Frühstücken und Verweilen einlädt. Wöchentlich wechselnde Angebote, ein Lieferservice (frei Haus ab 20 €) mit einem auffälligem Lieferwagen, das Angebot zum "begleiteten Einkauf" - dies alles macht den CAP-Markt zu einem wahren "Lebensmittelpunkt". Für den Stadtteil Bochum-Laer wird mit dem CAP-Markt die Nahversorgung mit Lebensmitteln – insbesondere für die älteren Menschen – wieder sichergestellt.

„Der CAP-Markt ist eine sehr gute Chance für Menschen mit Behinderung auf dem ersten Arbeitsmarkt Fuß zu fassen“, erklärt Werner Bracht, Geschäftsführer des Diakonischen Integrationsbetriebe Dortmund-Bochum-Lünen, das Projekt. Der Grundgedanke für dieses außergewöhnliche Engagement der Diakonie im Lebensmittelhandel ist es, die Arbeitssituation für Menschen mit Behinderung zu verbessern und die Beschäftigungsmöglichkeiten zu erweitern. Unter den neun im CAP-Markt Bochum-Laer  beschäftigten Mitarbeitern mit Behinderung sind sogar zwei sogenannte „Werkstattwechsler“. Sie kommen aus der Werkstatt Constantin, einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung,  und gehören nun fest zum CAP-Markt-Team.

Die Marke "CAP" steht für „Handicap“, der Lebensmittelmarkt ist ein Integrationsbetrieb, in dem Mitarbeiter mit Behinderung neben Mitarbeitern ohne Behinderung arbeiten. Mit dem Bochumer Markt gibt es inzwischen an die 90 CAP-Märkte im Bundesgebiet (in fast allen Bundesländern), in denen rund 1.200 Mitarbeitende – davon rund 600 Mitarbeitende mit Behinderung – einen neuen Arbeitsplatz gefunden haben.

Partner des CAP-Marktes, der über eine Angebotspalette von etwa 8500 Produkten verfügt, ist die Edeka-Gruppe. Mit Unterstützung der Aktion Mensch, der Stiftung Wohlfahrtspflege, des Landschaftsverbandes LWL und mit Eigenmitteln der Diakonie konnte das ungewöhnliche diakonische Vorhaben realisiert werden.

Träger des CAP-Marktes sind die „Diakonische IntegrationsBetriebe Dortmund-Bochum-Lünen gemeinnützige GmbH“, eine Tochtergesellschaft des Diakonischen Werkes Dortmund und Lünen und der Diakonie Ruhr.

Der CAP-Lebensmittelmarkt Bochum-Laer, Alte Wittener Straße 1a-3b ist zu erreichen unter Tel. 0234 97 65 630 und ist geöffnet Montag bis Freitag 7 bis 18.30 Uhr und Samstag 7 bis 14 Uhr

Weitere Informationen auch unter:
www.diakonie-ruhr.de/cap-markt 
www.cap-markt.de 

7.9.2011/rr.sk