Menü

Diakonie ist Begegnung.

Die Evangelischen Altenzentren.

Diakonie ist Kultur.

Der Diakoniechor CHORiander.

Diakonie ist Dienst-Leistung.

Das Sozialkaufhaus.

Diakonie ist Hand-Werk.

Passgenau.

Diakonie ist mobile Hilfe.

Diakoniestationen.

Möchten Sie bei uns einsteigen?

Mitarbeit in der Pflege!

Diakonie findet Wege.

Beratung und Begleitung.

Ehrenamt

Bereits seit 1983 besteht im Fritz- Heuner- Heim eine Gruppe von ehrenamtlichen Mitarbeitern, ins Leben gerufen von der damaligen Pastorin Dorothea Phillipps. Seit dieser Zeit betreuen  die ehrenamtlichen Damen und Herren etwa 100 Bewohner der Einrichtung. Inzwischen ist die Gruppe von ehemals fünf auf über 40 Personen angewachsen. Sie unterstützen die Heimbewohner in ihrem Alltag und tragen maßgeblich dazu bei, dass wir hier gute Pflege und Betreuung leisten und unser Haus einen sehr guten Ruf genießt. Die Ehrenamtlichen arbeiten konfessionsübergreifend mit vielen unterschiedlichen Aufgaben. Sie besuchen unsere Bewohner, führen mit ihnen Gespräche, begleiten sie zu Spaziergängen in den Hausgarten, zu Arztterminen, leisten Assistenz bei der Mahlzeit, sind auch zur Stelle bei psychisch belastenden Situationen sowie letztendlich am Sterbebett. Die Freiwilligen unterstützen den sozialen Dienst, begleiten die teilnehmenden Bewohner zu Gruppenangeboten und assistieren dabei, organisieren selbstständig kleine Gruppen am Tisch mit Vorlesen, Spielen, Gedächtnistraining, Singen. Im Laufe der Jahrzehnte zeigte sich, dass die Zahl der Heimbewohner, die an Demenz leiden, aufgrund der sich verändernden Altersstruktur immer größer wurde. Diese Tatsache erforderte von unseren ehrenamtlichen Helfern, die aus dem Alltag der Bewohner nicht mehr wegzudenken sind, besondere Kompetenzen, die neben einer naturgegebenen Begabung Schulungen in verschiedenen Bereichen der zwischenmenschlichen Beziehung erforderlich machten. Auch unsere Ehrenamtlichen wurden nach "Marte Meo" geschult. Dabei zeigten sich unterschiedlich Begabungen, die dazu führten, dass sich ein Personenkreis innerhalb der Gruppe bildete, der sich in besonderer Weise je nach Fähigkeit um demenzkranke Bewohner kümmert. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter , die Menschen mit Demenz oder Menschen in Palliativ- Situationen betreuen, werden bei ihrer Arbeit begleitet und unterstützt. Sie sind sehr daran interessiert, qualitativ gute Arbeit zu leisten und ihr Betreuungskompetenzen stets zu erweitern. In regelmäßigen, von hauseigenen in der Marte- Meo- Methode ausgebildeten Kräften durchgeführten Schulungen werden praktische Handlungsschritte und deren Auswirkungen auf den einzelnen Bewohner vermittelt. Es finden Fallbesprechungen statt (z.B. das Erkennen geronto- psychiatrischer Krankheitsbilder, Kommunikationstechniken, Validation) und Schulungsfilme werden gezeigt. Die Mitglieder der Gruppe befinden sich darüber hinaus in einem ständigen Erfahrungsaustausch. Beides in Zusammenklang dient der Motivation in einem ständigen Lernprozess, der letztendlich auch zu einer Wertschätzung der eigenen Arbeit führt. Die im Fritz Heuner- Heim tätigen Ehrenamtlichen bringen nicht nur eine herausragende betreuerische Leistung sondern sind auch ein gelungenes Beispiel für unentgeltliche Hilfsbereitschaft und Menschlichkeit im Sinne christlicher  Nächstenliebe in Zeiten der globalen Wirtschaftskrise, des Personalmangels in Altenheimen und dem Trend zu sparen.